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(Korrigiert wird im ersten Satz des zweiten Abschnitts die Anzahl der Rückgänge. Es handelt sich um den fünften und nicht um den dritten Rückgang in Folge.)
MANNHEIM (awp international) - Die Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten hat sich im September kräftig eingetrübt. Die ZEW-Konjunkturerwartungen seien um 18,3 Punkte auf minus 4,3 Zähler gesunken, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Damit liegt das Stimmungsbarometer erstmals seit langem wieder im negativen Wertebereich. Von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Volkswirte hatten zwar mit einem Rückgang gerechnet, diesen aber wesentlich moderater erwartet. Prognostiziert wurde ein Wert von 9,4 Zähler.
Mit dem fünften Rückgang in Folge haben sich die Konjunkturerwartungen weiter von ihrem langfristigen Durchschnitt bei 27,2 Punkten entfernt. Die konjunkturelle Lage hellte sich im August indes weiter und zudem kräftig auf. Der entsprechende Index stieg um 15,6 Punkte auf 59,9 Zähler.
Das ZEW führte die Stimmungseintrübung vor allem auf den Industriesektor zurück. So habe die Produktion zuletzt stagniert, die Auftragseingänge seien gesunken. "Auch die vom ZEW befragten Finanzmarktexperten gehen nun offenbar nicht davon aus, dass es im nächsten halben Jahr zu einer weiteren Verbesserung der Kapazitätsauslastung in Deutschland kommen wird." Auslaufende Konjunkturprogramme und Nachwirkungen der Wirtschaftskrise dürften die exportorientierten Branchen belasten. "Die Gefahr eines erneuten Konjunktureinbruchs ist für Deutschland allerdings nach wie vor gering", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz.
In der Eurozone stellt sich das Bild ähnlich wie in Deutschland dar: So gaben die Konjunkturerwartungen für den Währungsraum spürbar um 11,4 Punkte auf 4,4 Zähler nach. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage verbesserte sich hingegen um 6,7 Punkte auf minus 6,3 Punkte./bgf/jsl

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