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(Korrigiert wird der erste Satz. Damit wird klargestellt, dass nachlassende Versorgungsängste nicht zu Kursgewinnen führen.)
NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Im Zuge nachlassender Versorgungsängste haben sich die Ölpreise am Montag kaum verändert gezeigt. Am Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung 112,15 US-Dollar. Das war ein Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) büsste elf Cent auf 97,77 Dollar ein. Die Gewinne aus dem frühen Handel konnten nicht verteidigt werden.
Damit haben sich die Ölpreise erst einmal von ihren Höchstständen von Ende vergangener Woche entfernt, liegen aber weiter auf sehr hohem Niveau. Wegen der Produktionsausfälle im krisengeschüttelten Libyen und der Sorge vor einem Übergreifen der Ausfälle auf andere Länder der Region gilt die Lage am Ölmarkt zwar weiter als angespannt. Nach Einschätzung des Bundeswirtschaftsministeriums ist ein Engpass bei Lieferungen aus dem wichtigsten OPEC-Land Saudi-Arabien derzeit aber nicht zu erwarten.
Auch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln sieht derzeit keine Lieferengpässe für Deutschland. Libyen sei als Öllieferant für Deutschland ohne Frage wichtig. "Die augenblicklichen Ausfälle können jedoch gut durch andere Lieferländer ausgeglichen werden", hiess es.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stoppte seinen mehrtägigen Höhenflug und sank deutlich. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 108,31 US-Dollar. Das waren 2,70 Dollar weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./ajx/alg/

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