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(Berichtigt wurde die Gesamtsumme. Es handelt sich um 32 rpt 32 Mio Euro.)
HANNOVER (awp international) - Der weltweit drittgrösste Rückversicherer Hannover Rück muss für die Folgen der Tornado-Serien in den USA voraussichtlich mit einem zweistelligen Millionenbetrag geradestehen. Die Wirbelstürme, die Ende April und Ende Mai in mehreren US-Bundesstaaten getobt hatten, dürften die Hannover Rück netto und vor Steuern zusammen 32 Millionen Euro kosten, sagte eine Sprecherin des im MDax notierten Unternehmens am Freitag. Dabei fällt der Schaden durch die Stürme im Mai mit 21 Millionen Euro voraussichtlich fast doppelt so hoch aus wie die Folgen der April-Tornados mit 11 Millionen Euro. Der Kurs der Hannover Rück reagierte kaum auf die Nachrichten und lag am Nachmittag in einem kaum veränderten Gesamtmarkt rund 0,9 Prozent im Plus.
Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re wollte am Freitag noch keine Schadenschätzung abgeben. Experten zufolge könnten die Tornados die Versicherungsbranche einen zweistelligen Milliarden-Dollar-Betrag kosten. Der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister AIR Worldwide erwartet alleine durch die Tornados im Mai versicherte Schäden an Häusern, Industrieanlagen und Fahrzeugen von vier bis sieben Milliarden US-Dollar (2,8 bis 4,9 Mrd Euro). Für die Tornados im April kommen die Experten auf eine Summe von 3,7 bis 5,5 Milliarden Dollar. Insgesamt könnten die Schäden damit 12,5 Milliarden Dollar erreichen.
Zwischen 20. und 27. Mai hatten in den Vereinigten Staaten mehr als 150 Tornados gewütet. Zwischen der kanadischen Grenze im Norden, Texas im Süden und der Ostküste wurden tausende Häuser beschädigt und mehr als tausend Menschen verletzt. In der Stadt Joplin in Missouri kamen bei einem Tornado mehr als 140 Menschen ums Leben. Auch in anderen Staaten gab es Tote.
Ende April waren zahlreiche Tornados bereits über den Süden und Südosten der USA gezogen. Insgesamt sind in diesem Jahr schon etwa 500 Menschen in den USA bei Tornados ums Leben gekommen./stw/tw

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