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Warum fehlt die weibliche Kunst in den Schweizer Museen?

Die Küstlerin Karin Mairitsch arbeitet für das Kunstprojekt "WandnebenWand" in der Kunsthalle Luzern. Alexandra Wey/Keystone

Nur ein kleiner Teil der in der Schweiz gezeigten Kunst ist von Künstlerinnen. Dies zeigt die Recherche von swissinfo.ch. Warum ist das so? Ändert sich das? Wir diskutieren live – mit Ihren Fragen!

Dieser Inhalt wurde am 01. Juli 2019 - 10:00 publiziert

Viele Schweizer Museen zeigen wenig bis kaum Kunst von weiblichen Kunstschaffenden. Ausgerechnet die meistbesuchten Schweizer Ausstellungsorte schneiden dabei schlecht ab: Gerade mal 15,1 Prozent ihrer Einzelausstellungen sind Künstlerinnen gewidmet.

Dies zeigt unsere umfassende Recherche, bei der wir die Daten von 80 Museen analysiert haben. Die Gründe dafür sind gemäss Historikerinnen und Historikern sowie Soziologinnen und Soziologen vielfältig: Schweizer Frauen war das Kunststudium lange Zeit nicht erlaubt. Dann wurden sie von den männlichen Kunstkritikern ignoriert und verschwanden aus den Geschichtsbüchern. Und auch heute wird künstlerische Provokation aus Frauenhand eher kritischer beäugt.

Kommen Sie zum Gespräch!  

Am Montag, 8. Juli, diskutieren wir das Thema mit Fachpersonen aus der Schweizer Kunstszene. Und zwar live in Zürich, um 20 Uhr im Buchsalon des Kulturhauses Kosmos

Unsere Gäste:
Kathleen Bühler, Kuratorin Kunstmuseum Bern
Cathérine Hug, Kuratorin Kunsthaus Zürich
Shirana Shahbazi, Künstlerin
Damian Christinger, freier Kurator & Publizist​​​​​​​
Präsentation der Recherche:
Alexandra Kohler, Datenjournalistin swissinfo.ch
Moderation:
Marguerite Meyer, Journalistin

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Warum ist die in der Schweiz gezeigte Kunst tendenziell männlich? Gibt es Ansätze, dies zu ändern? Was sind mögliche Konsequenzen einer inklusiveren Kunstschau? Wir gehen diesen Fragen und jenen des Publikums nach.

Sie können nicht vor Ort dabeisein?

Kein Problem: Schreiben Sie uns in den Kommentaren doch Ihre Frage zum Thema, die Ihnen unter den Nägeln brennt – wir stellen sie für Sie. Und verfolgen Sie die Diskussion in Echtzeit mit – via Livestream auf unserer Facebook-Seite.

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