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Türchen Nummer 20: Kanton Schaffhausen

Keystone / Alexandra Wey

Eigentlich wollte Sie Trompete spielen. Dann nahm sie die Flöte in die Hand. Am Ende war es die Begegnung mit der Geige, die Helena Winkelmanns Schicksal besiegelte.

Dieser Inhalt wurde am 20. Dezember 2020 - 00:00 publiziert

Die 1974 in Schaffhausen geborene Helena Winkelmannn sieht sich "auf ganz banale Weise" zur Musik gekommen: "Meine Eltern sind beide Musiker!" Den Wunsch, Geige zu spielen, verdankt sie jedoch ihren Grosseltern, die oft eine Schallplatte mit Stücken von Nicolo Paganini hörten, eingespielt von einem französischen Geiger. "Es ist Musik, die mich gefangen genommen und inspiriert hat", sagte sie vor einigen Jahren der Davoser ZeitungExterner Link.

Helena WinkelmannExterner Link war geradezu exzessiv in ihrem Studium der Violine, das sie zunächst am Luzerner Konservatorium betrieb und dann an der Musikhochschule in Mannheim-Heidelberg, bevor sie nach New York und schliesslich nach Basel weiterzog. 

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Dann kam bei ihr nach und nach der Wunsch auf, sich auf eine persönliche Art und Weise auszudrücken. Die gebürtige Schaffhauserin studierte Komposition an der Musikhochschule Basel und nahm an zahlreichen Workshops mit grossen Meistern teil.

Sie fand grosse Befriedigung beim Komponieren, sagt aber auch: "Das Schreiben muss schnell gehen. Sonst verstummt die innere Musik und der Faden der Komposition reisst."

2017 hat Helena Winkelmann den Schweizer Musikpreis gewonnen. Das Bundesamt für KulturExterner Link schrieb damals in einer Würdigung, sie komponiere "Musik mit einem farbenfrohen und schillernden Klang, der die ganze Welt erobert hat und mit einer klugen Mischung aus zeitgenössischen Einflüssen, Rock, Volksmusik und asiatischen Traditionen fasziniert".

Lernen Sie die Geigerin in diesem Video-Portrait näher kennen:

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