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Orell Füssli – 500 Jahre Schweizer Druckgeschichte

Orell Füssli Gruppe
Dieser Inhalt wurde am 17. April 2019 - 14:16 publiziert
Daniel Rihs

Die Druckerei, die vor 500 Jahren die Bibel druckte, verdient ihr Geld heute mit dem Drucken von Geld.

Auch die neuen 10-Franken-Noten werden bei Orell Füssli gedruckt. Dominic Büttner / Orell Füssli Verlag

Während Seefahrer im Dienst der spanischen Krone neue Kontinente eroberten, begann in Zürich die Reformation. Verbreitet wurden die protestantischen Ideen durch Christoph Froschauer, der 1519 eine kleine Druckerei übernehmen konnte. Mit dem Druck der Zürcher Bibel schuf er die Grundlage für ein Unternehmen, das bis heute existiert.

Die Zürcher Bibel von Huldrich Zwingli wurde in der ersten Druckerei der heutigen Orell Füssli Holding gedruckt. Keystone

Orell Füssli druckt im Auftrag der Schweizerischen Nationalbank Banknoten und ist zum Marktführer im Sicherheitsdruck geworden. Ebenso fälschungssicher müssen die Schweizer Pässe sein, die Orell Füssli ebenfalls herstellt. Andere Produkte wie Landkarten, Plakate oder Kreditkarten bietet das Unternehmen heute nicht mehr an.

Was über die JahrhunderteExterner Link geblieben ist, sind die Bücher: Froschauer soll bis zu seinem Tod über 700 Titel veröffentlicht haben. Die Website verzeichnet heute acht Millionen Titel, und ein Netz von 35 Filialen vertreibt in der ganzen Deutschschweiz neben Büchern auch Games, Videos und Papeterie-Artikel.

Im Landesmuseum in Zürich ist noch bis Ostermontag, 22. April 2019, die Ausstellung ‘Von der Bibel zur Banknote. Drucken seit 1519'Externer Link zu sehen.

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