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Kurzarbeit statt Entlassungen

Um Entlassungen zu vermeiden, stellen immer mehr Unternehmen auf Kurzarbeit um. Im November ist in der Schweiz markant mehr Kurzarbeit geleistet worden als im Vormonat. Auch gegenüber dem Vorjahr wurde ein deutlicher Anstieg registriert.

Dieser Inhalt wurde am 08. Januar 2002 - 11:17 publiziert

Nach Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco) vom Dienstag waren im November 7828 Personen von Kurzarbeit betroffen. Das ist ein Plus von 68,7% gegenüber Oktober. Die Zahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich um 63,3% auf 306. Im November 2000 hatten noch 264 Personen in 39 Betrieben Kurzarbeit geleistet.

Die ausgefallene Arbeitszeit stieg um 57,8% auf 466'653 Stunden. In der Deutschschweiz wurde ein Plus von 42%, in der Westschweiz und im Tessin von 87,1% gegenüber dem Vormonat registriert. Im November 2000 waren 17'847 ausgefallene Stunden verzeichnet worden.

Am meisten Kurzarbeit geleistet wurde in der Elektrotechnik- und Elektronik-Branche, gefolgt von Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Metallindustrie, wie das seco weiter bekannt gab. Eine Abnahme der Kurzarbeit wurde insbesondere im Sektor Beratung, Planung und Informatik festgestellt.

Viele Firmen wollten ihre Angestellten trotz schlechter Auftragslage nicht entlassen, begründet seco-Sprecher Alan Kocher den markanten Anstieg der Kurzarbeit im November. Diese Betriebe rechneten damit, dass die Anzahl der Bestellungen wieder steige und die Leute wieder gebraucht würden.

swissinfo und Agenturen

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