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Kuwait macht Kasse, Dubai-Aktien wieder im Tief

Dieser Inhalt wurde am 07. Dezember 2009 - 09:50 publiziert

KUWAIT-STADT/DUBAI (awp international) - Kuwait hat mit dem Verkauf von Aktien der US-amerikanischen Citigroup mehr als eine Milliarde Dollar eingenommen. Das berichteten kuwaitische Medien am Montag. Die Staatsfonds hatte im Januar 2008 für drei Milliarden US-Dollar Aktien des Unternehmens erworben und binnen 23 Monaten eine Rendite von 37 Prozent erzielt. Mit dem profitablen Verkauf nahm die staatliche Investitionsbehörde (KIA) Parlamentariern aus der Opposition den Wind aus den Segeln. Sie hatten angezweifelt, ob die Manager des Fonds mit ihrem Einstieg bei der Citigroup und der inzwischen von der Bank of America aufgekauften US-Bank Merrill Lynch eine weise Entscheidung getroffen hatten.
An den Börsen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) setzte sich unterdessen der durch die Kreditkrise des Staatsfonds Dubai World ausgelöste Negativtrend fort. Nachdem der Index am Sonntag sowohl in Dubai als auch in Abu Dhabi erstmals seit Tagen wieder ins Plus gerutscht war, sanken die Kurse in Dubai am Montagvormittag wieder um 3,7 Prozent. Betroffen waren vor allem Banken und Immobilienfirmen. Ein Beamter der Finanzbehörde von Dubai hatte am Sonntag erklärt, das Emirat werde sein Tafelsilber nicht verkaufen, um die Schulden der Immobilientöchter von Dubai World zu begleichen. Die Schulden in Höhe von 26 Milliarden US-Dollar müssten entweder durch eine Umschuldung oder durch den Verkauf von Werten dieser Unternehmen erfolgen./abc/DP/tw

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