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Lämmlis Weihnachts-E-Mail für Stéphane Henchoz

Wieder in den Schoss der Nationalmannschaft? Der Liverpooler-Stammverteidiger Stéphane Henchoz (rechts). Keystone

Kehrt der Liverpooler wieder in die Schweizer Nationalmannschaft zurück? Die Frage könnte bald mit Ja beantwortet werden.

Dieser Inhalt wurde am 26. Dezember 2001 - 18:58 publiziert

Vor etwas mehr als einem Monat schien Stéphane Henchoz' Karriere im Nationalteam nach grundlegenden Differenzen mit dem SFV-Coach Jakob "Köbi" Kuhn einstweilen beendet. Ein E-Mail des Nationalmannschafts-Delegierten Ernst Lämmli könnte den Konflikt zwischen Kuhn und dem 27-jährigen Liverpool-Stammverteidiger nun aber entscheidend entschärft haben.

Mitte letzter Woche erkundigte sich Lämmli beim 50-fachen Internationalen, ob für ihn eine Besprechung mit ihm und Kuhn in Frage käme. Henchoz, offenbar geschmeichelt ob der unerwarteten Kontaktnahme Lämmlis, signalisierte dem Verband via Retour-Mail Gesprächsbereitschaft. "Ich bin offen für eine Aussprache mit Kuhn", erklärte er.

Zumindest bis zur ersten Januarhälfte erlaubt der ungemein gedrängte Spielplan in der Premier League Henchoz aber keine Reise in die Schweiz. Der Freiburger verlangt deshalb, dass Lämmli und Kuhn zur Beseitigung der Probleme in Liverpool erscheinen.

Gerne wieder in der Nati

Eine Antwort Lämmlis steht zwar noch aus, dem Zusammentreffen und einer möglichen Rückkehr in den Kreis der SFV-Auswahl könnte aber wohl nur noch Kuhns Veto im Wege stehen; zumal Henchoz betonte, "gerne wieder für die Nationalmannschaft spielen zu wollen".

Er habe nie gesagt, nie mehr für die Schweiz antreten zu wollen: "Ich habe nach dem Jugoslawien-Spiel (Kuhn liess ihn auf der Ersatzbank - Red.) nur gesagt, dass es wohl besser sei, nicht nach Luxemburg zu fliegen und stattdessen mit Liverpool zu trainieren."

Swissinfo und Sven Schoch, Schottland (Si)

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