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Längere Aushebung

Mehr als einen Tag müssen die zukünftigen Rekruten nun schwitzen.

(Keystone)

Noch vor dem Start der Armee XXI im Jahr 2003 wird die Aushebung der Rekruten umgekrempelt. Neu sollen die Stellungs-Pflichtigen mehrtägige Tests in sechs Bundeszentren absolvieren.

Bereits im kommenden Jahr sollen die künftigen Armee-Angehörigen nach einem neuen Konzept rekrutiert werden, wie Oswald Sigg, Sprecher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), am Montag (26.02.) verschiedene Medienberichte bestätigte.

Bisher dauerte die Aushebung nach einem freiwilligen Orientierungsabend einen Tag. Neu ist ein Orientierungstag für die jungen Männer obligatorisch. Danach folgt in sechs neuen Bundeszentren eine zwei- bis dreitägige Rekrutierung.

Dabei soll einerseits gründlicher abgeklärt werden, wer diensttauglich und wer für welche Funktion geeignet ist. Andererseits soll bei den Tests bereits die Eignung für eine Kaderlaufbahn abgeklärt werden. Dadurch könnten die potenziellen Kader von Anfang an gleichmässig auf die verschiedenen Truppengattungen verteilt werden.

Die sechs Zentren, welche die heutigen 130 Aushebungsorte ablösen, sollen noch in diesem Jahr bezogen werden. Drei Standorte sind bereits bestimmt: Lausanne, Mels SG und Rüti im Zürcher Oberland, wo das Zentrum im ehemaligen Spital eingerichtet werden soll.

Das neue Rekrutierungssystem beschert dem Bund einen finanziellen Mehraufwand von über zehn Mio. Franken.

swissinfo und Agenturen


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