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LEVERKUSEN (awp international) - Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat seine operative Ergebnisprognose für 2009 wegen eines besser als erwarteten Verlaufs des Schlussquartals deutlich erhöht. Für das Gesamtjahr sei nun ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) und vor Sondereinflüssen zwischen 450 und 470 Millionen Euro zu erwarten, teilte der MDax -Konzern am Montag in Leverkusen mit. Bisher war eine Spanne von 400 bis 420 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden, nach 721 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Kurs der Aktien legte deutlich zu.
In den letzten Wochen des abgelaufenen Geschäftsjahres hätten die unerwartet starke Entwicklung in den asiatischen Ländern sowie die hohe Nachfrage nach Winterreifen in Europa und Nordamerika das Kautschuk-Geschäft getrieben, hiess es zur Begründung. Insbesondere die Nachfrage im Dezember sei höher als saisonal üblich gewesen.
KRISENMASSNAHMEN MÜSSEN FORTGESETZT WERDEN
"Dies ist zwar grundsätzlich erfreulich. Insgesamt jedoch bleiben die Auswirkungen der Krise vor allem in Europa und Nordamerika weiterhin deutlich spürbar", mahnte Konzernchef Axel Heitmann. Die eingeleiteten Krisenmassnahmen müssten deshalb unverändert fortgesetzt werden. Der Konzern wird seine Bilanz für 2009 am 17. März vorlegen. Lanxess stellt an 43 Standorten weltweit mit knapp 15.000 Mitarbeitern Kunststoffe, Kautschuke, Zwischenprodukte und Spezialchemikalien her.
Am Finanzmarkt war die Reaktion ausgesprochen positiv. Die Titel legten um 4,63 Prozent auf 28,25 Euro zu und waren damit einer der stärksten Werte im Nebenwerteindex. Der MDax gewann zeitgleich 0,91 Prozent auf 7.460,89 Punkte. Händler zeigten sich in ersten Einschätzung positiv überrascht. "Das hilft der Aktie merklich", sagte ein Börsianer./jha/js/wiz

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