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Laue Nachfrage nach Winterbekleidung

Diese Kälte fehlte in diesem Winter in der Schweiz. Die Bekleidungs-Branche merkt es.

(Keystone)

Schneemangel und mildes Wetter dämpfen die Nachfrage nach Wintersport-Artikeln. Während sich die Umsätze mit Skis und Snowboards noch auf dem Vorjahresstand halten, liegen die Verkäufe von Bekleidung deutlich darunter.

Gemäss eigenen Berechnungen meldet die Sportartikel-Branche in der laufenden Wintersaison mit einem Verkaufs-Rückgang von bis zu 5%. Das teilten die Verbände des Sportartikel-Fachhandels und der Lieferanten am Montag (05.04.) zur Eröffnung der Fachmesse Swisspo in Zürich mit.

Dabei hat die Branche nach den Rekordzahlen des Vorjahres und dem frühen Schneefall im November hohe Erwartungen in die neue Saison gesetzt. Diesen Hoffnungen habe die anschliessende "Winterpause" auf der Alpennordseite einen Dämpfer versetzt.

Vorsichtige Prognosen

Bei den Alpinskis rechnet der Handel bestenfalls mit Verkäufen auf dem Niveau der Vorjahressaison. Damals sind rund 355'000 Paar im Wert von 154 Mio. Franken abgesetzt worden. Noch im Dezember 2000 hätten die Verkaufszahlen den Vorjahresstand übertroffen, heisst es in der Mitteilung.

Weniger anfällig auf die Schneelage sei dagegen der Snowboard-Markt. Hier dürften sich die Verkäufe nach Angaben der Verbände um 2% auf 112'000 Einheiten erhöhen. Wertmässig dürfte sich der Umsatz bei 60 Mio. Franken einpendeln.

Wenig Kleider verkauft

Am meisten unter dem milden Winterwetter gelitten haben die Bekleidungs-Verkäufe. Der Handel geht von einem Einbruch um 10 bis 15% aus. Allein für Ski- und Snowboardkleidungen rechnet die Branche mit einem Umsatzrückgang um 8% auf 190 Mio. Franken. Vor allem "wärmende Accessoires" wie Handschuhe oder Mützen blieben auf den Ladentischen liegen.

swissinfo und Agenturen

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