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Legendäre OLMA-Halle: Brandursache kaum zu klären

"Em füüfi is Sibni" - vorläufig nicht mehr. Die Halle 7 der Olma in St. Gallen ist abgebrannt. Keystone

Auch fünf Tage nachdem die legendäre Olmahalle 7 in St. Gallen bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist, bleibt die Ursache ein Rätsel. Die Untersuchungs-Behörden rechnen mit monatelangen Ermittlungen. Ob sie je erfolgreich sein werden ist fraglich.

Dieser Inhalt wurde am 27. Oktober 2000 - 13:02 publiziert

Legendär wurde die in den 50er Jahren aus Holz gebaute Halle 7 der Landwirtschafts-Ausstellung OLMA in St. Gallen vermutlich wegen ihres "Verwendungszweckes". In der Halle 7 wurde vor allem degustiert, sprich gezecht. Manch einer - etwas weniger manch eine - ist in dieser Halle abgestürzt.

Nun, in der Nacht auf Montag ist die Legende bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Glück im Unglück. Sie brannte nachdem die OLMA ihre Tore geschlossen hatte nieder. In der Halle 7 hielten sich jeweils bis zu 5'500 Personen auf.

Seither suchen Experten nach der Brandursache. Im Einsatz sind der wissenschaftliche Dienst der Stadtpolizei Zürich, der Erkennungsdienst und die Kriminaltechnik der St. Galler Kantonspolizei.

Langwierige Ermittlungen

Mit der eigentlichen Feinarbeit begannen die Experten erst am Donnerstag. Ob die Brandursache überhaupt je exakt ermittelt werden kann, ist fraglich. Bereits sind mehrere Dutzend Augenzeugen befragt worden.

Insgesamt rechnet die Polizei mit mehreren hundert Auskunftspersonen, da auch die 89 Standbetreiber und deren Mitarbeiter befragt werden. Die Schadensumme ist noch nicht bekannt.

swissinfo und Agenturen

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