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Plan-les-Ouates (awp) - Die Lem Holding SA hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 (per 31.12.) die Erholung fortgesetzt. Alle Eckdaten verzeichneten ein markantes Wachstum, so dass das Management die Umsatzguidance für das Gesamtjahr bestätigte. Künftig soll sich der Trend aber normalisieren. Zudem soll in Zukunft die Ausschüttungsquote auf mindestens die Hälfte des Reingewinnes erhöht werden.
In der Berichtsperiode konnte der Auftragseingang um 94% auf 268,0 Mio CHF gesteigert werden, wie der Hersteller von Elektronik-Komponenten am Dienstag mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich um 72% auf 218,8 Mio CHF. Die Book-to-bill-ratio belief sich Ende des Berichtsquartals auf 1,09, verglichen mit 1,21 Ende des zweiten Quartals.
Im Industriesegment nahm der Umsatz in der Berichtsperiode um 73% auf 202,1 Mio CHF zu und im Automobilsegment um 66% auf 16,7 Mio CHF.
NORMALISIERUNG DER MÄRKTE
Die Ergebnisse des dritten Quartals hätten den Erwartungen entsprochen, sagte CEO François Gabella an einer Telefonkonferenz. In den vergangenen beiden Quartalen hätten die Kunden im angespannten Markt eine zuverlässige Lieferung sicherstellen wollen. Nach diesen hohen Auftragseingängen hätten sich die Bestellungseingänge inzwischen normalisiert.
Die Normalisierung zeigt auch der Rückgang des Auftragseinganges im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 8% bzw. das Umsatzwachstum um noch knapp 3%. Die Marktposition habe in den meisten Märkten gehalten, wenn nicht gar gefestigt werden können, so Gabella weiter.
OPERATIONAL LEVERAGE LÄSST GEWINN "EXPLODIEREN"
Auf operativer Ebene konnten die Eckdaten überdurchschnittlich verbessert werden, was gemäss CFO Julian Renk das operationelle Leverage zeigt. Der operative Pro Forma-EBIT stieg um 187% auf 46,0 Mio CHF und der EBIT nach Rückstellungen für Aktienoptionspläne vervierfachte sich auf 41,0 Mio CHF. Der Reingewinn hat sich auf 27,32 Mio CHF knapp verfünffacht. Unter den einzelnen Bereichen stieg der operative EBIT im Industrie-Segment auf 43,7 von 17,0 Mio CHF. Im Automobilbereich konnte der Break-Even bestätigt werden mit einem operativen EBIT von 2,3 Mio CHF.
Auf den Reingewinn gedrückt haben allerdings Wechselkursschwankungen von 3,91 Mio CHF und "hohe Investitionen" in die Stärkung von Produktion, Vertrieb, Verwaltung und Forschung und Entwicklung.
UMSATZGUIDANCE BESTÄTIGT - HÖHERE AUSSCHÜTTUNGSQUOTE VERSPROCHEN
In den wichtigsten Märkten rechnet das Management auf der Basis der bisherigen quartalsweisen Entwicklung mit einer Stabilisierung der Umsätze auf einem hohen Niveau. Im Markt der erneuerbaren Energien wird hingegen in den kommenden Monaten aufgrund von Marktberichtigungen eher ein Rückgang erwartet, hiess es an der Telefonkonferenz weiter. Vor diesem Hintergrund bestätigte das Management die mit der Präsentation des Halbjahresergebnisses abgegebene Umsatzguidance und erwartet für das Gesamtjahr 2010/11 weiterhin einen Umsatz von 285-295 Mio CHF (VJ 185,5 Mio).
Neu wird für den operativen EBIT ein Ziel von "ca. 58 Mio CHF" (VJ 25,8 Mio) genannt. Die Firmenleitung bleibe jedoch wachsam, da der finanzielle Erfolg des Unternehmens weiterhin durch Währungsschwankungen beeinflusst werde.
Zudem hat der Verwaltungsrat angesichts der "guten Geschäftsaussichten und der Möglichkeit, die Fremdfinanzierung in der Bilanz zu erhöhen", das Ziel für die Ausschüttungsquote auf "deutlich über 50% des konsolidierten Reingewinnes" erhöht, nach 25-50% bisher. Dies schliesst gemäss Management-Aussagen weitere Aktienrückkaufprogramme aber nicht aus.
An der Börse reagieren die Anleger mit Käufen auf den Zwischenabschluss. Bis um 12.45 Uhr steigt die LEM-Aktie um 2,4% auf 590 CHF. Der SPI zieht um 0,3% an. Die angestrebte Ausschüttungsquote von über 50% rechtfertige einen gewissen Aufschlag für die Aktie, kommentiert die Bank Vontobel.
rt/cf

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