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Vaduz FL (awp/sda) - Nach der Aufhebung des Glücksspielverbots soll auch im Fürstentum Liechtenstein in einem Casino der Rubel rollen. Die Regierung in Vaduz hat am Dienstag die Konzession für eine Spielbank ausgeschrieben.
Die Unterlagen für das Spielbank-Konzessionsverfahren können beim Amt für Volkswirtschaft gegen eine Gebühr von 2'000 CHF angefordert werden. Gesuche um Erteilung einer Konzession sind bis 31. März 2011 in deutscher Sprache beim Amt für Volkswirtschaft einzureichen.
Das Amt prüft die Gesuche und leitet sie danach an die Regierung zur Entscheidung weiter. "Mit der Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen ermöglicht die Regierung die rasche Umsetzung der von der Geldspielgesetzgebung geschaffenen Möglichkeiten", sagte Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer am Dienstag in Vaduz.
Er rechne damit, dass mehrere Gesuche gestellt werden, sagte Markus Kaufmann, Mitarbeiter des Regierungschef-Stellvertreters, zur Nachrichtenagentur SDA.
Die Regierung erhofft sich von einem Casino wirtschaftliche Impulse und neue Einnahmen für die Staatskasse. Das Parlament, der Landtag, hatte das seit 1949 bestehende Glücksspielverbot Mitte letzten Jahres aufgehoben und den Weg für ein Casino freigemacht.
Die Spielbanken-Konzession ist befristet. Das Liechtensteiner Geldspielgesetz sieht vor, dass bis zum Vorliegen eines Evaluationsberichts in sechs Jahren nur eine einzige Spielbank bewilligt wird.
Die Bruttospielerträge des Liechtensteiner Casinos sollen mit 12,5 bis maximal 40% besteuert werden, wobei ein progressiver Tarif zur Anwendung kommt. Das heisst, der Steuersatz steigt, je höher die Erträge sind.
In der Schweiz wurden die Bruttospielerträge der 19 Casinos im Jahre 2009 mit durchschnittlich 51,16% besteuert, wie aus dem Jahresbericht der Eidg. Spielbankenkommission hervorgeht. Die Spielbankenabgabe belief sich auf total 479 Mio CHF. Davon flossen 406 Mio CHF in den Ausgleichsfonds der AHV und 73 Mio CHF an die 12 Standortkantone der B-Casinos.

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