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Libyen dementiert Öllieferstopp

Libyen hat offenbar weder die Absicht, seine Öllieferungen in die Schweiz zu stoppen noch seine Gelder von Schweizer Banken abzuziehen. Die libyschen Behörden dementieren entsprechende Meldungen.

Gegenüber der Schweizer Vertretung in Tripolis hätten die libyschen Behörden den Lieferstopp und den Abzug der Gelder offiziell dementiert, sagte der Schweizer Botschafter in Libyen, Daniel von Muralt, der Nachrichtenagentur SDA.

Von libyscher Seite waren zuvor verschiedene Strafmassnahmen gegen die Schweiz angekündigt worden. So meldete am Mittwoch die Tamoil-Raffinerie in Collombey einen Öllieferstopp; Tamoil ist in libyschem Besitz. Am Donnerstag berichtete die staatliche libysche Nachrichtenagentur Jana, Libyen habe seine Gelder von Schweizer Banken abgezogen.

Die Schweiz und Libyen befinden sich in einer diplomatischen Krise, seit ein Sohn von Staatschef Muammar al-Gaddafi im Juli in Genf vorübergehend festgenommen worden war. Zwei Hausangestellte hatten Hannibal al-Gaddafi und dessen Frau Aline wegen Misshandlung angezeigt.

Das Genfer Verfahren gegen die Gaddafis wurde im September eingestellt, nachdem die Angestellten eine Entschädigung aus nicht genannter Quelle erhalten und ihre Klage zurückgezogen hatten.


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