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LONDON (awp international) - Vertreter aus mehr als 40 Nationen, darunter US-Aussenministerin Hillary Clinton und Aussenminister Guido Westerwelle, sind in London zu einer Libyen-Konferenz zusammengekommen. Im Zentrum stand die Frage, wie die Zukunft des nordafrikanisches Landes nach einem möglichen Rückzug von Machthaber Muammar al-Gaddafi aussehen könnte. Auch humanitäre Probleme, wie die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und Lebensmitteln, sollten diskutiert werden.
Vertreter mehrerer westlicher Länder, darunter Westerwelle und der britische Premierminister David Cameron, trafen sich vor der eigentlichen Konferenz am Dienstag mit dem nach London gereisten Entsandten des libyschen Übergangsrates, Mahmud Dschibril. Die libysche Opposition war aber nicht offizieller Teilnehmer der Konferenz.
Für die Zeit nach Gaddafi lagen in London mehrere Modelle auf dem Tisch. Alle sehen einen baldigen Waffenstillstand vor. Unterschiedliche Auffassungen herrschen darüber, wie mit dem Machthaber selbst umgegangen werden soll. Während etwa Italien eine Exillösung befürwortet, wollen die USA, Grossbritannien und Frankreich, dass Gaddafi vor dem Internationalen Strafgerichtshof der Prozess wegen Kriegsverbrechen gemacht wird.
US-Präsident Barack Obama hatte sich am Dienstag in einer Rede zum Libyen-Konflikt dagegen ausgesprochen, die UN-Resolution 1973 zu erweitern. Eine Ausweitung mit dem Ziel eines Regimewechsels wäre falsch, sagte Obama./dm/DP/tw

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