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(ergänzt mit weiteren Details)
Kilchberg (awp) - Der Premiumschokoladen-Hersteller Lindt & Sprüngli ist im vergangenen Geschäftsjahr 2010 organisch deutlich gewachsen und hat damit das Marktwachstum übertroffen. Ausserdem wurden frühere Prognosen bezüglich Betriebsgewinn 2010 bestätigt. Ein konkreter Ausblick für das laufende Jahr wurde nicht gegeben.
Der Umsatz stieg um 2,2% auf 2,58 Mrd CHF, wobei er vor allem von der Entwicklung des Frankens gegenüber Euro, US-Dollar und britischem Pfund beeinträchtigt wurde. Organisch und in Lokalwährungen nahmen die Verkäufe nämlich um 7,3%. Lindt liege mit diesem Wachstum "deutlich über dem Durchschnitt" des Gesamtschokolademarktes, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.
Mit den veröffentlichten Umsatzzahlen wurden die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) minimal verfehlt. Diese hatten im Durchschnitt mit Verkäufen von 2,599 Mrd CHF (Bandbreite 2,550 - 2,657 Mrd) gerechnet.
Der wirtschaftliche Aufschwung habe sich im Laufe des letzten Jahres in fast allen Ländern langsam, aber stetig fortgesetzt und den privaten Konsum und das Qualitätsbewusstsein positiv beeinflusst, heisst es. Als sehr erfreulich bezeichnet Lindt die Tatsache, dass es praktisch allen Gruppengesellschaften gelungen sei, die jeweilige Marktentwicklung zu übertreffen. Im wichtigsten Absatzmarkt Nordamerika sei ein zweistelliges Wachstum erzielt worden; dasselbe gelte für Grossbritannien, den grössten europäischen Gesamtschokolademarkt. Und auch in Ländern wie Italien und Deutschland, die 2009 besonders stark gelitten hätten, habe man wieder "substantielle Wachstumsraten" erzielt.
Sogar im "hochkompetitiven und stark gesättigten Schweizer Heimmarkt" konnten die "schon beträchtlichen Marktanteile" weiter ausgebaut werden, so Lindt. Ungeachtet des starken Frankens habe der direkte Export aus der Schweiz in die Überseemärkte ein hohes zweistelliges Plus erzielt. Lindt interpretiert dies als Zeichen dafür, dass die "Schritt-für-Schritt-Strategie" einer breiteren Verankerung der Marke "Lindt" in aufstrebenden Schwellenländern Früchte trägt. Einzig Australien blieb hinter den Erwartungen zurück.
Lindt hat 2010 auch wieder "an allen Produktionsstandorten grosse Investitionen" getätigt, namentlich in den USA, wo nun von der Verarbeitung der Kakaobohnen bis zum fertigen Produkt alle Produktionsschritte vor Ort unternommen werden, wie es heisst.
Ausserdem wurden die früheren Gewinnprognosen 2010 bestätigt. Trotz der massiven Erhöhung der Kakaopreise in den ersten drei Quartalen 2010 und der negativen Auswirkung der Frankenstärke auf den Gewinn werde man dank Einkaufspolitik, Effizienzsteigerungen und Kostenmanagement einen EBIT in Grössenordnung von 300 bis 340 Mio CHF ausweisen können.
Ein Ausblick für das laufende Jahr fehlt in der Mitteilung. Einen solchen werde es erst anlässlich der Publikation des Gesamtabschlusses am 15. März 2011 geben, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Im August - anlässlich der Halbjahreszahlen 2010 - hiess es, Lindt erwarte 2011 eine Umsatzsteigerung von 6-8% und damit die Rückkehr zu den langfristigen und strategischen Zielsetzungen. Man könne davon ausgehen, dass dies weiter gelte, so die Sprecherin.
uh/rt

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