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Basel (awp) - Die Lonza Group AG musste im Geschäftsjahr 2009 nicht unerwartet eine deutliche Gewinneinbusse hinnehmen. Der Reingewinn brach nach restrukturierungsbedingten Aufwendungen von 141 Mio CHF auf 159 (VJ 419) Mio CHF ein. Der operative EBIT, sprich vor diesen Kosten, ging um 13,8% auf 380 (441) Mio CHF zurück und lag damit am obersten Ende des von Unternehmen in Aussicht gestellten Zielbandes von 360 bis 380 Mio CHF. Nach Sonderkosten lag der EBIT bei 239 Mio CHF. Der Umsatz von Lonza ging im Berichtsjahr um 8,4% auf 2'690 Mio CHF zurück.
Der Verwaltungsrat schlägt die Auszahlung einer unveränderten Dividende von 1,75 CHF je Aktie vor.
Damit hat der Lifesciencekonzern die Prognosen der Analysten ausser beim Umsatz übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2'710 Mio, für den EBIT vor Sonderkosten wurden durchschnittlich 373 Mio und für den Reingewinn 126 Mio CHF prognostiziert.
In der Sparte Cosutm Manufacturing belief sich der Umsatz auf 1'418 Mio CHF (-6,2%), das Betriebsergebnis vor Sonderaufwand erreichte 239 Mio CHF (-14,3%), die Betriebsmarge sank auf 16,9 (18,5)%.
Der Umsatz des Geschäftsbereiches Life Science Ingridients nahm um 13,2% auf 1'038 Mio CHF ab. Das Betriebsergebnis sank auf 137 (163) Mio CHF, entsprechend einer auf 13,2 (13,6)% geschmälerten Marge.
Die Sparte Bioscience erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 231 (222) Mio CHF und einen EBIT von 26 (19) Mio CHF.
Für das laufende Jahr gibt der Lifesciencekonzern einen sehr vagen Ausblick. Trotz eines anhaltend unstabilen Umfelds, zeigt sich Lonza optimistisch, was die eigenen Möglichkeiten betrifft, unerwartete Herausforderungen meistern zu können. Die Life-Sciences-Wachstumstrategie werde weiterhin langfristiges Wachstum generieren.
Aus dem laufenden Umstrukturierungsprojekt erwartet Lonza 2010 eine massgebliche Generierung von freiem operativem Geldfluss.
Die Investitionen würden im laufenden Jahr wie bereits früher kommuniziert von den ursprünglich anvisierten 500 Mio CHF auf unter 400 Mio CHF reduziert. Auch 2011 werde sich der Betrag in einer ähnlichen Dimension bewegen. Dadurch werde die Geldfluss-Generierung und die Bilanzstruktur weiter gestärkt. Die verbesserte finanzielle Flexibilität schaffe spezifische Expansionsmöglichkeiten für die Erweiterung der Life-Sciences-Wertschöpfungskette, schreibt das Unternehmen am Donnerstag weiter.
Im Gegensatz zu früheren Jahren verzichtet Lonza darauf, mittelfristige Wachstumsziele zu formulieren.
ra/gab

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