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Basel (awp) - Der Lifesciencekonzern Lonza Group AG musste im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatzrückgang um 0,4% auf 2'680 (VJ 2'690) Mio CHF hinnehmen. Währungseffekte ausgerechnet hätten sich die Verkäufe um 3,3% erhöht. Der negative Wechselkurseffekt schlug sich auf Ebene EBIT mit minus 28 Mio CHF zu Buche. In der Folge ging dieser um 1,6% auf 374 Mio CHF zurück und lag damit etwas unter den vom Unternehmen in Aussicht gestellten 380 Mio CHF. Der Reingewinn stieg um 1,8% auf 284 (279) Mio CHF.
Der Verwaltungsrat schlägt die Auszahlung einer deutlich höheren Dividende von 2,15 (1,75) CHF je Aktie vor.
Damit hat der Lifesciencekonzern die Prognosen der Analysten nur beim Reingewinn erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2'731,1 Mio, für den EBIT wurden durchschnittlich 378,7 Mio und für den Reingewinn 278,1 Mio CHF prognostiziert.
In der Sparte Custom Manufacturing belief sich der Umsatz auf 1'445 Mio CHF (+1,9%), das Betriebsergebnis erreichte 253 Mio CHF (+5,9%), die Betriebsmarge stieg auf 17,5 (16,9)%.
Der Umsatz des Geschäftsbereiches Life Science Ingrediens nahm um 1,7% auf 1'020 Mio CHF ab. Das Betriebsergebnis sank auf 131 (137) Mio CHF, entsprechend einer auf 12,8 (13,2)% geschmälerten Marge.
Die Sparte Bioscience erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 211 (231) Mio CHF und einen EBIT von 14 (26) Mio CHF. Die Marge sank auf 6,6 (11,3)%.
Ferner soll an der kommenden Generalversammlung vom April Jean-Daniel Gerber als neues Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt werden. Gerber ist seit 2004 Direktor des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO). März 2011 wird er von den Bundesdiensten in den Ruhestand treten. Der Verwaltungsrat würde damit von sechs auf sieben Mitglieder erhöht.
Das Unternehmen blickt positiv in die Zukunft. Das EBIT-Wachstum werde, in konstanten Wechselkursen gerechnet, weitergehen, teilte der Lifesciencekonzern mit. Für das laufende Jahr sieht das Unternehmen ein "solides Wachstum". Die vorteilhafte Entwicklung sollte insbesondere bei Biological Custom Manufacturing und Bioscience zu sehen sein, heisst es weiter. Investitionen und F&E-Projekte sollten mittelfristiges Wachstum generieren, so die Mitteilung weiter.
Die "inkrementelle EBIT-Ziele bis 2013" seien auf Kurs (auf Basis von konstanten Wechselkursen), so Lonza weiter. Für die Periode von Ende 2009 bis 2013 veranschlagte das Unternehmen zuletzt eine EBIT-Steigerung im Bereich von 180 bis 260 Mio CHF.
Im laufenden Jahr 2011 soll die Schaffung von signifikantem Freiem Cash Flow weitergehen und eine verbesserte finanzielle Flexibilität werde Expansionsmöglichkeiten für die Erweiterung der Life-Science-Wertschöpfungskette schaffen. Fazit von Lonza: Die Life-Science-Strategie bleibt solide.
ra/ps

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