Navigation

Skiplink navigation

Lonza erfolgreich in die Unabhängigkeit gestartet

Der Schweizer Chemiekonzern Lonza hat das erste Jahr in der neuen Unabhängigkeit von Alusuisse mit einem Gewinnsprung abgeschlossen: Der Reingewinn stieg 1999 gegenüber vergleichbaren Vorjahreszahlen um 16,3 Prozent auf 235 Millionen Franken.

Dieser Inhalt wurde am 09. März 2000 - 11:41 publiziert

Der Schweizer Chemiekonzern Lonza hat das erste Jahr in der neuen Unabhängigkeit von Alusuisse mit einem Gewinnsprung abgeschlossen: Der Reingewinn stieg 1999 gegenüber vergleichbaren Vorjahreszahlen um 16,3 Prozent auf 235 Millionen Franken.

Leichtes Plus auch bei Umsatz und Umsatzrendite

Der Umsatz erhöhte sich in der gleichen Periode um 1,4 Prozent auf 2,183 Milliarden Franken, wie der Konzern am Donnerstag (09.03.) bekannt gab. Gemäss den internationalen Rechnungslegungsstandards, welche die Lonza neu anwendet, stieg der Reingewinn gar auf 273 Mio. Franken. Das Gewinnplus wird insbesondere mit tieferen Steuersätzen erklärt.

Die Umsatzrendite stieg von 13,1 auf 14,1 (neuer Standard: 16,4) Prozent. Das liegt laut Lonza an einer verbesserten Produktepalette und Effizienzsteigerungen im Feinchemikaliengeschäft. Mit 1,605 Milliarden Franken erzielte dieses währungsbereinigt 2,3 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Zum Gruppenumsatz trug der Bereich 73 Prozent bei.

Die Zwischenprodukte und Additive litten unter Preiseinbrüchen im Markt und Problemen bei der Inbetriebnahme einer neuen Anlage in Singapur, die neun Monate später als geplant anlief. Mit 493 Millionen Franken erzielte dieser Bereich währungsbereinigt 5,2 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr. Zum Gruppenumsatz trug er 23 Prozent bei.

Optimismus auch für das Jahr 2000

Für das laufende Jahr erwartet Lonza eine erneute Verbesserung der Geschäftszahlen - abhängig von den Zwischenprodukten und Additiven. Vor allem für das zweite Semester wird mit gutem Geschäftsgang gerechnet. Der Generalversammlung wird, wie angekündigt, eine Dividende von 10 Franken je Aktie vorgeschlagen.

Lonza war im Rahmen der geplanten Fusion von Alusuisse mit der kanadischen Alcan und der französischen Pechiney in die Selbständigkeit entlassen worden. Der Konzern beschäftigte weltweit rund 5'700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das sind 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon arbeiten 2'611 in der Schweiz.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen