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Looser 9 Mte: Deutlicher Gewinnzuwachs - Positive Entwicklung erwartet

Dieser Inhalt wurde am 08. November 2010 - 08:05 publiziert

Arbon (awp) - Die Thurgauer Industriegruppe Looser hat in den ersten neun Monaten 2010 Umsatz und Gewinn im Vergleich zum schwachen Vorjahrsergebnis gesteigert. Alle vier Geschäftsbereiche entwickelten sich im dritten Quartal positiv. Für das Gesamtjahr zeigt sich der Bauzulieferer denn auch zuversichtlich und geht weiterhin von einem Umsatz- und Gewinnwachstum aus.
Der Umsatz der zur Looser Holding AG gehörende Gruppe stieg in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2010 um 3,6% auf 363,3 Mio CHF. Akquisitions- und währungsbereinigt entspricht dies einem Plus von 7,6%, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
Der EBITDA stieg um 3,6% auf 48,2 Mio CHF und der EBIT legte um 5,7% auf 35,4 Mio CHF zu. Der Konzerngewinn kletterte um 17,3% auf 20,0 Mio CHF. Die EBITDA-Marge liegt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert bei 13,3%.
Das Eigenkapital der Gruppe beläuft sich per Ende September auf 199,7 Mio CHF. Damit liege die Eigenkapitalquote trotz ungünstiger Währungseinflüsse bei 38,2%. Dank dem positiven Free Cashflow sank die Nettoverschuldung im Vergleich zum Geschäftsabschluss 2009 auf 128,9 Mio CHF von 133,1 Mio CHF.
Die vier Geschäftsbereiche - Beschichtungen, Industriedienstleistungen, Temperierung und Türen - legten im dritten Quartal weiter zu. Beim Bereich Beschichtungen macht das Wachstum währungsbereinigt 7,1% aus und bei Industriedienstleistungen akquisitions- und währungsbereinigt 6,9%. Der Geschäftsbereich Türen wuchs währungsbereinigt um 5,4%. Erholt vom Einbruch in der Vorjahresperiode zeigte sich der Bereich Temperierung. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 39,1%.
Das Unternehmen rechnet bei allen vier Geschäftsbereichen bis Ende Jahr mit einer weiterhin positiven Entwicklung der Umsatz- und Ertragslage. Auf Gruppen-Ebene erachtet die Konzernleitung ein EBITDA-Ergebnis in der Höhe von rund 60 Mio CHF als realistisch, sofern die Währungen stabil bleiben und sich keine einschneidenden Veränderungen in der Konjunktur ergeben.
ps/cf

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