Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT/MAIN (awp international) - Die Deutsche Lufthansa hat für zu Unrecht bezahlte Werbefilme rund 2,35 Millionen Euro Schadensersatz erstritten. Das Flugunternehmen hatte gegen eine frühere Angestellte und deren Ex-Lebensgefährten geklagt - und bekam am Mittwoch vom Arbeitsgericht Frankfurt Recht. Der Klage lagen jahrelange Unregelmässigkeiten zugrunde, in die die ehemalige Mitarbeiterin verstrickt gewesen war.
Für das Gericht stellte sich der Fall so dar: Die Frau schloss mit ihrem als Journalist und Filmemacher tätigen Partner Scheinverträge ab über die Herstellung von Werbefilmen. Diese sollten in den Flugzeugen gezeigt werden. Im Gegenzug reichte der Mann die entsprechenden Rechnungen über seine Dienstleistungen ein - von denen die Lufthansa-Verantwortlichen keine Ahnung hatten. Die Filme wurden auch niemals in den Maschinen gezeigt.
In 256 Rechnungen summierten sich die Beträge auf mehr als 3,1 Millionen Euro, von denen 2,35 Millionen auch gezahlt wurde. Erst als die Rechnungen immer häufiger eingingen, wurden die Kontrollinstanzen des Unternehmens hellhörig. Während die fristlos gekündigte Frau weitgehend einräumte, Scheinverträge geschlossen und fingierte Rechnungen eingereicht zu haben, behauptete der Filmemacher, er sei von seiner Ex-Freundin getäuscht worden. Arglos habe er mehr als 40 Kurzfilme über Flugziele gedreht. Als Polizei und Staatsanwaltschaft vor seinem Haus gestanden haben, sei er aus allen Wolken gefallen. Nach Ansicht des Gerichts aber hätten dem Mann Zweifel kommen müssen./grh/DP/stb

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Wahlen Schweiz 2019

Vier Personen an einem Gerät auf dem Fitness-Parcours im Wald

Schweizer Parlamentswahlen 2019: Sorge ums Klima stösst Grüne in die Favoritenrolle.
> Mehr erfahren.

Wahlen Schweiz 2019

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???