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Lugano entthront: ZSC Lions holen ersten Titel seit 39 Jahren

Die ZSC Lions sind erstmals seit 1961 wieder Schweizer Meister im Eishockey. Vor 11'500 Zuschauern schoss der kanadische Verteidiger Adrien Plavsic am Samstag (01.04.) zehn Sekunden vor Schluss den sieg- und titelbringenden Treffer zum 4:3 gegen Lugano.

Dieser Inhalt wurde am 02. April 2000 - 16:56 publiziert

Die ZSC Lions sind erstmals seit 1961 wieder Schweizer Meister im Eishockey. Vor 11'500 Zuschauern schoss der kanadische Verteidiger Adrien Plavsic am Samstag (01.04.) zehn Sekunden vor Schluss den sieg- und titelbringenden Treffer zum 4:3 gegen Lugano. Die Stadtzürcher entschieden die Best-of-seven- Serie gegen den Titelhalter damit mit 4:2 zu ihren Gunsten.

Als im randvoll besetzten Hallenstadion alle bereits mit der zweiten Verlängerung hintereinander rechneten, sorgte der vor zwei Jahren zu den Lions gestossene Plavsic für den Paukenschlag der Saison und versetzte die ZSC-Anhänger in einen wahren Freudentaumel.

Die Fans waren kaum noch zu halten, kurz nach der Schlusssirene nahmen Hunderte die Eisfläche in Beschlag und feierten im Hallenstadion den insgesamt vierten Meistertitel nach 1936, 1949 und 1961 überschwänglich bis in den frühen Morgen.

Zum Helden erkoren die Supporter, wen wunderts, Adrien Plavsic, der sein geschichtsträchtiges Siegtor als "grössten und wichtigsten Moment" seiner Karriere bezeichnete. Es bedeute ihm gar mehr als der Junioren-Weltmeistertitel mit Kanada vor zehn Jahren. "Zehn Sekunden vor Schluss ein solches Tor zu schiessen, ist einfach great!", schrie der Kanadier vor Freude.

"Ich habe wohl das Spiel entschieden, gewonnen hat aber ganz bestimmt unser ganzes Team", gab sich Plavsic dann aber ganz bescheiden und widmete sein Tor Trainer Kent Ruhnke. Der Kanadier muss den Verein verlassen, weil die Geschäftsleitung seinen Vertrag aus unerfindlichen Gründen im Januar nicht mehr verlängerte.

Den Grundstein zum Titelgewinn legten die Lions zweifellos mit ihrem 3:2-Sieg (im dritten Spiel der Finalserie) in der Resega; dieses "Break" vermittelte dem Aussenseiter die Gewissheit, den Meister stürzen zu können.

swissinfo und Agenturen

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