Lugano und Davos gewinnen

Auf dem Eis boten die Teams feinstes Hockey. Keystone

Lugano gewann am Samstag gegen geschwächte ZSC Lions deutlich 5:0, während Davos gegen Kloten um seinen 3:2-Sieg hart kämpfen musste.

Dieser Inhalt wurde am 24. März 2002 - 00:37 publiziert

Lugano kam in der Halbfinal-Serie gegen den Zürcher SC zu einem Kantersieg. Die Vorentscheidung fiel Mitte des zweiten Drittels, als zuerst André Rötheli im Powerplay und 191 Sekunden später der Amerikaner Bob Lachance Lugano 2:0 in Führung brachten. Nach 47 Minuten erhöhten die beiden anderen Ausländer Mike Maneluk und Petteri Nummelin mit einer zweiten Doublette innerhalb von 29 Sekunden auf 4:0.

Bei den Zürchern machten sich die Absenzen der gesperrten Hodgson und Streit deutlich bemerkbar. Insbesondere Mark Streit vermochten die Zürcher in der Abwehr nicht zu ersetzen: Beim 0:3 unterliefen Patric Della Rossa und beim schliesslichen 0:5 Martin Kout gravierende Schnitzer.

Klotener im Stau

Die Playoff-Halbfinal-Partie zwischen Davos und Kloten fand mit knapp einer Stunde Verspätung statt: Umgestürzte Bäume zwischen Klosters und Davos blockierten die Strasse und im der Klotener Mannschaftsbus und das Schiedsrichter-Trio waren im 15 Kilometer langen Stau stecken geblieben.

Trotz Verspätung zeigten die Teams dann eines ihrer besten Spiele: Die Partie fand zeitweise auf unglaublich schnellem, intensivem und körperbetontem Niveau mit einer hohen Anzahl Torchancen statt.

Den personell dezimierten Klotenern fehlte einerseits der gesperrte Schlüsselspieler Martin Plüss im Sturm, andererseits wurde die Verteidigung ohne die verletzten Defensiv-Verteidiger Höhener, Szczepaniec und Klöti arg forciert.

Miller als Matchwinner

Derweil hatte Davos mit dem Amerikaner Kevin Miller den agilsten Spieler in seinen Reihen. Das 1:0 nach nur 37 Sekunden mit dem ersten Schuss im Powerplay war der Anfang eines bisher nicht gesehenen Sturmlaufs der Bündner. 16:2 lautete das Schussverhältnis zugunsten des Qualifikations-Siegers nach dem ersten Drittel, nach 60 Minuten hatten die Bündner doppelt soviele Schüsse (34:17) auf der Habenseite wie ihr Gegner.

Als Marha nach 16 Minuten auf 2:0 erhöhte, schien die Sache klar. Mit einer Willensleistung sondergleichen kämpfte sich Kloten zurück ins Spiel. Im Mitteldrittel egalisierten Lemm (26.) vor Weibel sowie Wichser (29.) mittels nicht unhaltbar scheinendem Hockeckschuss innert 221 Sekunden.

swissinfo, Rolf Bichsel (Si) und Stefan Baumgartner (Si)

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