Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

(Erste Meldung wurde umgeschrieben und ausgebaut)
Luzern (awp) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Semester 2010 wegen dem Rückgang des Zinsergebnisses einen tieferen Bruttogewinn als vor Jahresfrist erwirtschaftet. Der Konzerngewinn stieg dank tieferer Wertberichtigungen und einer geringeren Zuweisungen an die Reserven dennoch an. Für das Gesamtjahr geht die Kantonalbank weiterhin von einem Ergebnis im Rahmen des Vorjahres aus.
Der Konzerngewinn in den ersten sechs Monaten 2010 lag mit 73,4 Mio CHF um 4,5% über dem Vorjahresresultat, wie die LUKB am Dienstag mitteilte. "Alles in allem sind wir zufrieden mit dem Resultat", wird CEO Bernard Kobler in der Medienmitteilung zitiert. Der Bruttogewinn betrug 114,1 Mio CHF, das waren 2,9% weniger als vor Jahresfrist.
Der Bruttoerfolg lag in den ersten sechs Monaten des Jahres um 2,2% tiefer auf 224,9 Mio CHF. Der Zinserfolg als wichtigste Ertragskomponente sank um 1,4% auf 158,4 Mio CHF, wobei der Vorjahreswert "ausgezeichnet ausgefallen" sei, so die Bank. Dagegen konnte der Kommissionserfolg um 1,6% auf 49,8 Mio CHF gesteigert werden. Der Handelserfolg sank um 7,5% auf 14,6 Mio CHF. Die Ergebnisse des Kommissions- wie auch des Handelsgeschäftes seien weiterhin von den Unsicherheiten an den Finanzmärkten geprägt, kommentiert die Kantonalbank.
Der Geschäftsaufwand konnte um 1,4% auf 110,8 Mio CHF gesenkt werden. Dazu trugen Rückgänge sowohl beim Sachaufwand (-1,1%) wie auch beim Personalaufwand (-1,7 %) bei. Im kommenden Semester dürfte der Personalbestand wieder etwas ansteigen, da die Lehrabgänger weiter beschäftigt würden, schreibt die Bank. Die Cost Income-Ratio verschlechterte sich leicht auf 49,3% gegenüber 48,9% vor Jahresfrist.
Die Wertberichtigungen sanken um 24,5% auf 6,4 Mio CHF. Man habe von Privaten wie von Unternehmen wesentlich weniger Kreditausfälle hinnehmen müssen, als noch während der letzten zwei Jahre befürchtet worden sei, stellt die Bank fest. Die Zuweisungen an die Reserven für allgemeine Bankrisiken lagen mit 12,8 Mio CHF um 20% unter dem Vorjahreswert.
Mit dem vorgelegten Jahresergebnis lag die Bank im Rahmen der Markterwartungen. Die Analysten der Banken ZKB und Vontobel prognostizierten einen Reingewinn von 73,7/71,0 Mio CHF sowie einen Bruttogewinn von 115,2/114,0 Mio CHF.
Due Kundenausleihungen wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 20,087 Mrd CHF (+4,3%) gesteigert. Die Hypothekarausleihungen stiegen um 3,1% auf 16,36 Mrd CHF. Die verwalteten Kundenvermögen sanken um 0,9% auf 25,816 Mrd CHF. Die Performance machte laut der Bank dabei -1,0% aus, während sich die Nettoneugelder mit einem Zufluss von 34 Mio CHF positiv entwickelten.
Die Bank gibt sich für die weitere Zukunft "vorsichtig optimistisch" und rechnet für das zweite Halbjahr mit einer ähnlichen Geschäftsentwicklung wie im ersten Semester. Sie geht - sofern keine plötzlichen und fundamentalen Veränderungen im konjunkturellen Umfeld eintreten - von einem Resultat im Rahmen des Vorjahres (140,7 Mio CHF) aus.
tp

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???