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März bricht bereits jetzt den Regenrekord

Trotz warmen Temperaturen am Wochenende - viel Regen im März und noch kein Ende in Sicht.

(Keystone)

Bevor der Monat zu Ende ist, wurden an 14 Messstationen die bisherigen Regen-Höchstwerte bereits überboten. Am Samstag spielten auch die Temperaturen verrückt: In den Bergen wurde bis zwanzig Grad gemessen. Die Hochwasserlage hat sich nur leicht entspannt.

Knapp eine Woche vor Monatsende steht gemäss MeteoSchweiz bereits fest, dass der März 2001 zu den regenreichsten überhaupt zu zählen ist. An 14 der 30 Messstationen mit den schweizweit grössten Niederschlagsmengen ist der Rekord bereits gebrochen worden.

Allein in Basel wurde bis am vergangenen Freitag mit 162 Millimeter der höchste Wert seit 1864 gemessen. Am meisten Regen fiel in der Westschweiz und entlang des Juras mit 250 bis über 300 Millimeter. Das Monatsmittel der Niederschlagsmengen wurde teilweise um über das dreifache übertroffen. Bis zum Monatsende am kommenden Samstag werden aus Westen weitere Niederschläge erwartet. Wie Patrick Hächler von Meteoschweiz sagte, können ab Mittwoch nochmals 20 bis 30 Millimeter Regen fallen.

Greifensee heikel wegen Hochwasser

Am Wochenende hat sich die Hochwassersituation in der Schweiz nur leicht entspannt. Die Pegelstände von Bieler-, Neuenburger-, Thuner- und Bodensee bewegten sich weiterhin hart an der Überschwemmungsgrenze. Besonders prekär ist die Lage am Greifensee. Nach den Niederschlägen in der Nacht auf Sonntag stieg der Pegelstand des Greifensees um fünf Zentimeter auf über 435,82 Meter über Meer. Tendenz steigend. Hochwasseralarm wird ausgelöst, wenn das Wasser die Marke von 436 Metern erreicht.

Hohe Temperaturen wegen Schneemangel in mittlerer Höhe

Das Wochenende stach aber in erster Linie wegen der schon spätfrühlingshaft anmutenden Temperaturen heraus. In Basel wurden am Samstag 19 Grad gemessen, in Altdorf und Chur föhnbedingte 22 beziehungsweise 23 Grad. Gemäss Hächler geradezu sensationell warm war es mit 20 Grad in Adelboden im Berner Oberland und in Schuls im Unterengadin. Die Nullgradgrenze kletterte auf rund 3'300 Meter. Möglich seien diese Temperaturen durch den Schneemangel in den mittleren Höhenlagen, sagte Hächler. Die Wetterkapriolen gingen am Samstag mit einem Gewitter zu Ende, welches vor allem den Bündner Alpen kräftige Niederschläge brachte.

swissinfo und Agenturen

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