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STUTTGART (awp international) - Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) tritt bei den Börsenplänen des Landes für den Energiekonzern EnBW auf die Bremse. Es sei nur eine von mehreren Möglichkeiten, die Landesanteile an der Energie Baden-Württemberg (EnBW) in den Deutschen Aktienindex (Dax ) zu bringen. "Ich weiss nicht, ob ich sie in den Dax kriege. Es gibt ja die unterschiedlichsten Optionen", sagte Mappus am Dienstag in Stuttgart.
"Eine weitere Möglichkeit ist, einen strategischen Investor zu finden - zum Beispiel aus Baden-Württemberg - allerdings mit einem deutlich niedrigeren Satz als 45,01 Prozent." Mappus denkt auch daran, Stadtwerke an der EnBW zu beteiligen oder andere grosse deutsche Unternehmen. Das Interesse an einer Teilhabe an der EnBW sei gross. Er habe sich nicht festgelegt, erklärte der Regierungschef. "Und ich würde heute die Prognose wagen, dass es eine Mélange aus diesen einzelnen Kategorien ist."
Nach dem Kauf des EnBW-Aktienpakets hatte Mappus noch erklärt, die Anteile sollten mittelfristig komplett oder in erheblichen Teilen an die Börse gebracht werden. "Unser Ziel ist, dass EnBW nach Daimler , HeidelbergCement und SAP der vierte Dax-Konzern in Baden-Württemberg wird", sagte Mappus Anfang Dezember.
Das Land hatte Anfang Dezember das Aktienpaket von dem französischen Staatskonzern Electricite de France (EdF) übernommen. Für die 45,01 Prozent zahlt das Land 4,67 Milliarden Euro. Darüber hinaus muss das Land für die knapp zehn Prozent der Aktien in Streubesitz bieten. Weitere 45,01 Prozent sind im Besitz der Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW), einem Zusammenschluss von neun Landkreisen./ed/hot/DP/edh

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