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Marc Rosset in einer grossen Krise

Nach seiner Niederlags-Serie sucht Rosset Hilfe.

(Keystone)

Die zahlreichen Misserfolge der jüngsten Zeit haben dem Genfer Tennisprofi offenbar schwer aufs Gemüt geschlagen: Als er sich am Donnerstagabend (22.03.) mit den Schweizer Medien unterhielt, wirkte er wie ein Häufchen Elend und nicht wie einer der erfolgreichsten Tennisspieler des letzten Jahrzehnts.

Seine dritte Erstrunden-Niederlage hintereinander und die achte Schlappe im 13. Match der Saison hatte dem Genfer schwer aufs Gemüt geschlagen und wurde durch die Niederlage im Doppel mit Alex Corretja gegen die Lapentti-Brüder auch nicht gelindert.

"Es geht nun schon seit Monaten so miserabel," sagte ein trotz der Enttäuschung sehr kommunikativer Rosset, der sogar konkret von Rücktritt gesprochen hatte. Rosset hat in seiner Karriere schon viele Höhen und Tiefen durchgemacht, manchmal auch selber provozierte. Die gegenwärtige Krise scheint aber besonders tief zu gehen.

"Tennisspieler sind in erster Linie Egoisten"

Wie tief die Krise an Rosset nagt, zeigt sich auch daran, dass er Ex-Coach Stéphane Oberer um Hilfe fragte, obwohl die Beiden bis vor kurzem untrennbar zerstritten schienen. Rosset sieht das anders: "Tennisspieler sind in erster Linie Egoisten. Meine Karriere hat klar Priorität. Und ich dachte, dass Stéphane jetzt gut für mein Tennis ist, weil er mich gut kennt."

Auch nackt durch die Bahnhofstrasse

Während für den Genfer zu wenig Zeit vergangen ist, um die erneute Zusammenarbeit mit Oberer zu beurteilen, steht für ihn ausser Frage, dass er Hilfe braucht. "Allein werde ich mich da nicht herausziehen können."

Und Rosset ist bereit, fast alles zu tun: "Wenn es hülfe, würde ich auch nackt durch die Bahnhofstrasse laufen, nur mit einer Feder im Hintern."

swissinfo und Agenturen


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