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Washington (awp/sda/afd/dpa) - Im Golf von Mexiko hat sich erneut eine Explosion auf einer Ölförderplattform ereignet. 13 Menschen seien ins Wasser geschleudert worden, teilte die US-Küstenwache am Donnerstag mit. Einer von ihnen sei verletzt worden, sagte ein Küstenwache-Sprecher dem Sender MSNBC.
Neun Rettungshelikopter seien zu der rund 130 Kilometer südlich von Vermilion Bay im des US-Bundestaates Louisiana gelegenen Plattform geflogen. Auch vier Schiffe der Küstenwache seien unterwegs. Auf der Bohrinsel, die zum Konzern Mariner Energy gehöre, brenne es noch.
Ob infolge der Explosion Öl ins Meer fliesst, war zunächst nicht bekannt. Auch der Grund der Explosion war bislang unklar, ergänzte die Küstenwache. Zum Zeitpunkt des Unglücks hat die Plattform nach Behördenangaben aber weder Öl noch Gas gefördert.
Der Unfall ereignete sich etwa 140 Kilometer vor der Küste des Bundesstaates Louisiana. Die Unglücksstelle liegt einige hundert Kilometer westlich von der im April explodierten und untergegangenen Ölplattform "Deepwater Horizon".
Aus dem Leck waren etwa 660'000 Tonnen Öl ins Meer gelaufen. Die Ölpest ist die schwerste in der Geschichte der USA. Der Ölfluss konnte erst Mitte Juli mit einer Abdeckhaube gestoppt werden.
Die "Deepwater Horizon" hatte der britische Erdölkonzern BP betrieben. An der jetzt explodierten Plattform sei BP in keiner Weise beteiligt, betonte ein BP-Sprecher am Donnerstagabend in London.

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