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BERLIN (awp international) - Im Wettstreit der Internet-Browser hat der Firefox einen wichtigen Meilenstein geschafft: Das offene Projekt überholte im Dezember in Europa laut Marktforschern Microsofts Internet Explorer. Es sei das erste Mal seit seinem weltweiten Siegeszug, dass der Internet Explorer in einer grossen Region die Marktführung verliere, betonte der Chef des Internet-Marktforschers StatCounter, Aodhan Cullen, am Dienstag. Nach Erhebungen der Firma kam der Firefox in Europa auf einen Anteil von 38,1 Prozent, während der Internet Explorer bei 34,52 Prozent lag. Browser sind Programme, die man zum Navigieren im Internet benötigt.
Mit dem Internet Explorer hatte Microsoft den Vorreiter Netscape im sogenannten "ersten Browser-Krieg" ausgeschaltet. Der Schlüssel dazu war die Integration des Browsers ins Windows-Betriebssystem, was später als Wettbewerbsverzerrung geahndet wurde. Der Explorer dominierte den Markt zeitweise mit mehr als 95 Prozent, bis mit dem Firefox wieder ein ernsthafter Konkurrent auftauchte. Heute mischen auch der Internet-Riese Google mit seiner Browser Chrome und Apple mit dem Programm Safari mit. Cullen zufolge konnte vor allem Chrome dem Internet Explorer Nutzer abjagen. Statcounter analysiert für die Berechnungen, mit welchem Browser Webseiten angezeigt werden./so/DP/edh

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