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Bern (awp/sda) - Angesichts des Unmuts in der Stadt Bern über die quietschenden Trams auf der Linie 6 hat Bernmobil die vorübergehenden Massnahmen zur Reduktion des Lärms etwas ausgebaut. Derweil gehen die Arbeiten für eine definitive Lösung weiter.
Wie bereits vor drei Wochen angekündigt, wird die Linie von Worb bis Bern-Fischermätteli ab dem 14. Februar ab zirka 21 Uhr getrennt. In einer ersten Übergangszeit ersetzt ein Bus das lärmige "Blaue Bähnli" auf dem Streckenabschnitt vom Zytglogge bis zum Fischermätteli.
Auch am Sonntagmorgen
Zusätzlich erfolgt nun diese Trennung auch am Sonntagmorgen ab Betriebsbeginn bis zirka 9 Uhr, wie Bernmobil am Montag mitteilte. Möglich wird dies, weil am Sonntag genügend Reservebusse vorhanden sind. "So können die Bewohner des Fischermätteli-Quartiers zumindest an diesem Tag ausschlafen", sagte Bernmobil-Direktor René Schmied vor den Medien.
Dank eines geänderten Fahrzeugeinsatzes könne Bernmobil zusätzlich auch werktags am frühen Morgen die Nachtruhe im Fischermätteli um eine halbe Stunde verlängern. Künftig werden die ersten drei Kurse nämlich mit den leiseren Combino-Trams gefahren, so dass das "Blaue Bähnli" erst kurz nach 6 Uhr 05 ins Fischermätteli fährt, und nicht wie heute bereits um 5 Uhr 30.
"Mit diesen Sofortmassnahmen können wir also die lärmarme Zeit im Fischermätteli um rund dreieinhalb Stunden verlängern", sagte Schmied. Er betonte, dass abgesehen vom Lärmproblem die neue Linie "ein grosser Erfolg" sei. Die Nachfrage auf dieser Strecke sei gemäss ersten Beobachtungen deutlich gestiegen.
Ergebnisse zu Lärm-Tests erwartet
Selbstverständlich brauche es aber eine dauerhafte Lärmreduktion. Wie Schmied erklärte, dürften in den nächsten zwei Wochen beim RBS die Ergebnisse der Lärmmessungen vom Test mit neuen Rädern auf den blauen Trams vorliegen.
"Aufgrund der subjektiven Eindrücke der Tests dürfen wir vorsichtig optimistisch sein", sagte Schmied. Er erwartet, dass spätestens bis Ende Februar ein Entscheid vorliege, ob die Räder an den blauen Trams ausgetauscht werden oder nicht. Allerdings dürfe man die langen Lieferfristen des Radherstellers nicht vergessen.
Die Gesamtkosten für das Austauschen der Räder dürften sich auf eine Million Franken belaufen, wie Schmied sagte. Er räumte ein, dass man schon seit Jahren gewusst habe, dass die blauen Trams quietschen könnten. Doch RBS und Bernmobil seien stets davon ausgegangen, das Problem rechtzeitig lösen zu können. "Die Radschienenthematik ist eine Wissenschaft", sagte Schmied.
Wieder ohne Unterbruch
Wie ebenfalls im Januar angekündigt, steht für eine zweite Übergangsphase die Möglichkeit zur Diskussion, ab 21 Uhr Combino-Trams statt der Busse einzusetzen. Dadurch würde die Linie 6 wieder ganztags durchgebunden.
Diese Massnahme werde Mitte Februar mit dem Kanton besprochen, sagte Schmied. Spätestens Ende März werde mit den Gemeinden und Quartierorganisationen ein definitiver Entscheid gefällt. Zu diskutieren wäre auch der Einführungszeitpunkt dieser Massnahme.

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