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(Mit weiteren Angaben zum Geschäftsverlauf)
PARIS (awp international) - Computerspiele mit martialischen Namen wie "Call of Duty: Modern Warfare 2" oder "World of Warcraft" halten den französischen Kommunikationsriesen Vivendi auf Wachstumskurs. Dank der zum Teil äussert gewalthaltigen Produkte der Tochter Activision Blizzard konnte der Weltkonzern seinen Umsatz im vergangenen Jahr von 25,4 auf 27,1 Milliarden Euro steigern. Das Mehrspieler-Online- Rollenspiel "World of Warcraft" spielten mittlerweile knapp 11,5 Millionen Menschen, sagte Konzernchef Jean-Bernard Lévy am Montag bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2009 in Paris. Weil die Spieler monatlich Gebühren entrichten müssen, bringt das Spiel kontinuierlich Umsatz.
Positive Ertragszahlen steuerten auch die Mobilfunktochter SFR oder das marokkanische Telekom-Geschäft (Maroc Telecom) bei. Weniger erfreulich liefen hingegen die Geschäfte bei der Tochter Universal Music. Der Verkauf im Internet legte zwar deutlich zu, illegale Musik-Downloads bereiten der Branche aber weiterhin grosse Probleme. Der Umsatz der Tochter ging 2009 um 6,2 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zurück. Zu den bestverkauften CDs des Jahres gehörten die von den Black Eyed Peas, U2 und Eminem. In Deutschland freute sich das Unternehmen über gute Verkaufzahlen von Rammstein.
Für das laufende Jahr rechnet Konzernchef Jean-Bernard Lévy mit einer leichten Steigerung des operativen Gewinns. 2009 war der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen um 8,8 Prozent auf 5,39 Milliarden Euro gestiegen. Der Überschuss aus dem fortlaufenden Geschäft sank allerdings von 2,7 auf 2,6 Milliarden Euro. Für mögliche Entschädigungszahlungen an frühere Aktionäre stellte Vivendi 550 Millionen Euro zurück. Ein US-Gericht hatte es im Januar als erwiesen angesehen, dass das damals Vivendi-Universal genannte Unternehmen zwischen 2000 und 2002 falsche Angaben über seine finanzielle Lage machte. Das Unternehmen will das Urteil jedoch anfechten./hs/DP/nl

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