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NEW YORK (awp international) - Deutsche Börse und NYSE Euronext müssen aufpassen: In den USA mehren sich die Spekulationen, dass die Konkurrenz die Fusion der beiden zum weltgrössten Börsenbetreiber torpedieren könnte. Gefahr droht demnach vor allem von der US-Technologiebörse Nasdaq OMX . Nach der "New York Times" berichtete auch das "Wall Street Journal" von einem möglichen Gegenangebot für die New York Stock Exchange. In trockenen Tüchern ist allerdings noch lange nichts.
Die Nasdaq lote gerade ihre Möglichkeiten aus, schrieb das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf eingeweihte Personen: Entweder sie lege ein Gegenangebot für die NYSE Euronext vor oder sie kaufe eine andere Börse oder sie stelle sich selbst zum Verkauf. Ziel sei es letztlich, im "fressen oder gefressen werden" der Börsenwelt zu überleben. Denn die Nasdaq wäre wohl der grösste Verlierer der neuen Mega-Börse: Sie sitzt ebenfalls in New York und macht das meiste Geschäft noch mit dem wenig lukrativen Aktienhandel.
Die Nasdaq könnte das Gegenangebot für ihren Nachbarn aber nicht alleine stemmen. Dazu bräuchte sie einen Verbündeten. Nach übereinstimmenden Medienberichten scheint sich die auf Rohstoffe spezialisierte IntercontinentalExchange (ICE) aus Atlanta herauszukristallisieren, wobei ein konkretes Angebot - das betonte auch das "Wall Street Journal" - noch in weiter Ferne liege. Denn mit einer Marktkapitalisierung von fast 10 Milliarden Dollar wäre die NYSE Euronext ein dicker Brocken.
Die Deutsche Börse und NYSE Euronext hatten in der vergangenen Woche ihren "Zusammenschluss von Gleichen" bekanntgegeben, nachdem sie es 2008 und laut Medienberichten auch 2009 bereits probiert hatten. Bis zum Ende des Jahres soll die Fusion zum weltweiten Branchenprimus in trockenen Tüchern sein. Noch aber fehlt das Okay von Aktionären und Aufsichtsbehörden. Auch gibt es Klagen gegen das Vorhaben. Bis kurz vor Toresschluss könnte somit immer noch ein Dritter ein besseres Angebot machen./das/DP/enl

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