Mehr Dampf für erneuerbare Energien

Bundesrat und Energieminister Moritz Leuenberger verteidigte am 3. Schweizerischen Stromkongress in Bern die Strommarkt-Liberalisierung und setzte sich für eine verstärkte Förderung erneuerbarer Energien ein.

Dieser Inhalt wurde am 13. Januar 2009 - 16:26 publiziert

Dass die Umsetzung des neuen Stromversorgungs-Gesetzes nicht störungsfrei über die Bühne gehen werde, sei absehbar gewesen, sagte der Energieminister am Dienstag mit Blick auf die Spannungen, welche die Publikation der Strompreise im vergangenen Herbst ausgelöst hatte.

Wer die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger zu arg strapaziere, schade sich letztlich selber, mahnte der Bundesrat.

Rund 25% des derzeitigen Strombedarfs in der Schweiz könnten mit Solarstrom abgedeckt werden, so Leuenberger.

Ein wichtiges Instrument für die Förderung erneuerbarer Energien ist für Leuenberger die im Januar 2009 eingeführte Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV).

Die Zahl der Gesuche um Fördergelder überstiegen die Kontingente allerdings so massiv, dass eine Reform der KEV unumgänglich sei, wolle man nicht einen ganzen Energie- und Wirtschaftszweig ausbremsen.

Eine Erhöhung der KEV würde zwar neue Kosten auslösen - "aber es wäre eine Investition in die Zukunft und die Versorgungssicherheit", sagte Leuenberger.

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