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Mehr politisches Gewicht für grosse Schweizer Städte

Problempunkt Raumplanung: hier die Baustelle Westside in Bern.

(Keystone)

Die grössten Städte der Schweiz haben sich zur Arbeitsgemeinschaft "Städteposition CH" zusammengeschlossen und ihre Ideen präsentiert.

Sie wollen die schweizerische Raumentwicklung aktiver mitgestalten und die Bedeutung der Städte im politischen System stärken.

Die Städte spielen für die Entwicklung der Schweiz eine Schlüsselrolle, wie die Schweizerische Vereinigung für Landesplanung (VLP-ASPAN) mitteilte.

Im Interesse des Landes müsse die internationale Bedeutung der so genannten Metropolitanräume Basel, Genf und Zürich gestärkt werden, lautet eine der Thesen der "Städteposition CH".

Die Thesen wurden am Mittwoch der Parlamentarischen Gruppe "Boden und Raumordnung" vorgestellt, um Eingang in die anstehende Revision des Bundesgesetztes über die Raumplanung zu finden.

Überregionale Netzwerke

Die städtischen Zentren seien nur mit ihren Agglomerationen konkurrenzfähig. Im internationalen Wettbewerb könnten die Städte nur in gut funktionierenden überregionalen Netzwerken bestehen, hiess es weiter.

Diese seien in der Schweiz zu wenig entwickelt. Zudem verfügten die Städte nicht über die nötige Bedeutung im politischen System, die ihnen aufgrund ihrer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rolle zukäme.

Die öffentliche Wahrnehmung habe noch zu wenig anerkannt, dass Stadt und Landschaft räumlich und funktional längst in ausgedehnte verstädterte Regionen verschmolzen seien.

Politische Grenzen und Zuständigkeiten auf kommunaler und kantonaler Ebene erschwerten oftmals eine effiziente Entwicklung, lautete eine weitere These.

Nachhaltige Siedlungspolitik

Der Zusammenschluss "Städteposition CH" steht unter dem Dach der Schweizerischen Vereinigung für Landesplanung (VLP-ASPAN). Der politisch unabhängige Verein wird von Bund, Kanton und Gemeinden getragen.

Er verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, eine nachhaltige Siedlungspolitik im Sinne der Bundesverfassung und des Raumplanungsgesetzes zu verwirklichen.

swissinfo und Agenturen

In Kürze

Für die Zukunft der Schweiz sind die Städte entscheidend. Als die Motoren wirtschaftlich und politisch innovativer Entwicklung reiben sie sich jedoch zusehends am traditionell ländlich orientierten Selbstverständnis der Schweiz sowie an manchen Systemfehlern des Föderalismus.

Die Position der Städte gegenüber der Politik von Bund und Kantonen, aber auch in Bezug auf die Raumentwicklung, soll neu bestimmt werden. Dazu haben sich die grössten Schweizer Städte zusammengefunden, um eine gemeinsame Position zu finden. Es sind dies Basel, Bern, Biel, Chur, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, Solothurn, St. Gallen, Winterthur und Zürich.

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