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Menuhin Festival Gstaad

Das neue Festivalzelt in Gstaad. Menuhin Festival Gstaad

Das Zürcher Kammerorchester unter Howard Griffiths eröffnet diesen Freitag (21.07.) in der Kirche Saanen das Menuhin Festival Gstaad. Nach turbulenten Jahren versucht das Festival im Saanenland in diesem Sommer einen Neubeginn.

Dieser Inhalt wurde am 21. Juli 2000 - 07:42 publiziert

Neuer Name, neuer Leiter, neues Festivalzelt

Aus dem "Musiksommer Gstaad-Saanenland" wurde neu das "Menuhin Festival Gstaad", die langjährige Menuhin-Vertraute Eleanor Hope ist die neue künstlerische Leiterin, mit Leonz Blunschi tritt ein neuer Festivalleiter an, und schliesslich hat sich Gstaad für vier Millionen Franken ein neues Festivalzelt zugelegt.

Altbewährtes Programm

Altbewährt bleibt jedoch das Programm: Viele Freunde und Vertraute des 1999 verstorbenen Festivalgründers Yehudi Menuhin halten dem Festival die Treue und treten auch dieses Jahr in einer der Festivalkirchen oder im neuen Zelt auf, etwa der Pianist Reto Reichenbach, der Violonist Daniel Hope, der Bariton Benno Schollum oder der Gründer-Sohn Jeremy Menuhin.

Auch bei den Orchestern gibt es vor allem altbekannte Namen, etwa mit dem Orchester der Menuhin-Schule, der Camerata Lysy, dem Litauischen Kammerorchester oder der Sinfonia Varsovia, die jetzt neu Menuhin Festival Orchestra heisst.

Die Programmauswahl ist ebenfalls eher rückwärts gerichtet. Der frische Wind, den während zwei Jahren Gidon Kremer mit neuen Ideen und viel zeitgenössischer Musik ins Saanenland gebracht hatte, ist verweht. Eleanor Hope machte bei der Präsentation ihres Programm deutlich, dass es nicht die Aufgabe von Gstaad sei, "in erster Linie neue Musik zu präsentieren".

Einweihung des neuen Festivalzelts

Nach Kirchenkonzerten und viel Kammermusik in den kommenden Wochen wird am 18. August das neue Festivalzelt vom Tschaikowsky Sinfonieorchester unter Vladimir Fedoseyev mit einem russischen Programm eröffnet werden.

Im 2'000 Personen fassenden Festivalzelt wird auch das Orchestre de la Suisse Romande unter seinem Leiter Fabio Luisi mit dem ersten Cellokonzert von Saint-Saens, interpretiert von Heinrich Schiff, zu hören sein.

Mit sechs Wochen Dauer und insgesamt 22 Konzertprogrammen bleibt das Festival in Gstaad etwa gleich gross wie bisher.

swissinfo und Agenturen

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