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SAO PAULO (awp international) - Brasilianische Arbeiter von Mercedes-Benz und Toyota haben im Bundesstaat Sao Paulo die Arbeit niedergelegt. Wie Gewerkschaftsmitglieder am Freitag sagten, haben die Arbeiter zuvor Gehaltserhöhungen von 10,5% als zu niedrig zurückgewiesen. Obwohl die Metallgewerkschaft für die Region Campinas im Norden von Sao Paulo den Arbeitern die Annahme des Angebots empfohlen hat, entschieden sie sich für die Arbeitsniederlegung am Donnerstag. Dabei bekräftigten die Arbeiter ihre Forderung nach einer Gehaltssteigerung um 17,45%.
Zugleich fordern die Beschäftigten eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 36 Stunden. In den Toyota-Werken wird derzeit 40 Stunden, in den Mercedes-Werken 42 Stunden in der Woche gearbeitet, sagte Eliezer Mariano da Cunha, Präsident der Gewerkschaft. Bei Mercedes verhandelte man bereits wieder mit den Arbeitern und die Arbeiter könnten bei einem neuen Gebot den Streik am Montag wieder beenden.
Die Arbeiter, die von der Gewerkschaft SMABC im Grossraum von Sao Paulo vertreten werden, wo Ford, General Motors und Volkswagen ihre Werke haben, hatten am Mittwoch eine Offerte der Automobilhersteller zurückgewiesen. Die Gewerkschaft will sich am Samstag treffen und dabei entscheiden, ob ebenfalls getreikt werden soll.
DJG/DJN/kla/brb

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