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Merck & Co einigt sich mit Johnson & Johnson über Medikamentenvertrieb (AF)

WHITEHOUSE STATION/NEW BRUNSWICK (awp international) - Die beiden US-Unternehmen Merck & Co. und Johnson & Johnson haben ihren Streit über die Vertriebsrechte für zwei Medikamente beigelegt. Wie die Unternehmen am Freitag gemeinsam mitteilten trete die Merck-Tochter Schering-Plough ihre exklusiven Vertriebsrechte für die Medikamente Remicade und Simponi in bestimmten Regionen ab. Zudem erhält Johnson & Johnson eine Einmalzahlung von 500 Millionen US-Dollar. Merck-Chef Kenneth Frazier zeigte sich zufrieden über die erzielte Vereinbarung, die ein seit fast zwei Jahren laufendes Verfahren beendet.
In einer separaten Mitteilung von Merck & Co hiess es, die Sonderfaktoren ausschliessende Prognose von 3,64 bis 3,76 Dollar Gewinn je Aktie bleibe unverändert. Wegen der erhöhten Sonderposten werde aber nun nach US-Bilanzrecht nur noch ein Gewinn von 1,89 bis 2,17 Dollar je Anteilsschein erwartet. Zuvor waren 2,05 bis 2,33 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt worden. Unberührt bliebe die Umsatzprognose, die eine Steigerung der Erlöse im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zum Vorjahr vorsieht. 2010 wurde ein Umsatz von 46 Milliarden Dollar erwirtschaftet.
Johnson & Johnson teilte mit, das Unternehmen erwarte für das laufende Jahr keine wesentlichen finanziellen Auswirkungen.
Die Einigung sieht vor, dass Johnson & Johnson die Vertriebsrechte für die gegen chronische Entzündungserkrankungen wie rheumatische Arthritis eingesetzten Medikamente unter anderem in Kanada, Mittel- und Südamerika sowie dem Nahen Osten, in Afrika und der Region Asien-Pazifik erhält. Merck behalte dagegen den Vertrieb in Europa, Russland und der Türkei. Auf die verbleibenden Regionen entfielen rund 70 Prozent der im vergangenen Jahr mit den Medikamenten erzielten Erlöse von rund 2,8 Milliarden Dollar, hiess es. Den Gewinn für die Region, die Merck weiter betreut, teilen sich künftig beide Unternehmen./dct/stb/wiz

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