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DARMSTADT (awp international) - Der Chemie- und Pharmakonzern Merck KGaA will sein Multiple-Sklerose-Mittel Rebif künftig auch in der frühen Phase der Krankheit einsetzen. Bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA hat das Unternehmen deshalb eine Erweiterung der Zulassung beantragt. Dabei gehe es um den Einsatz der Arznei bei Patienten, die ein einzelnes, sogenanntes demyelinisierendes Ereignis erlitten haben, wie Merck am Mittwoch in Darmstadt mitteilte. Dabei handelt es sich um ein frühes Zeichen für die Schädigung des Marks. Für diese Patienten besteht den Angaben zufolge ein hohes Risiko, Multiple Sklerose zu entwickeln, eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems.
Bei dem Antrag stützt sich Merck auf eine im April vorgestellte Studie. Sie habe gezeigt, dass Rebif bei den behandelten Patienten die Zeitspanne bis zum Ausbruch der Multiplen Sklerose deutlich verzögere./stw/enl/wiz

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