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DÜSSELDORF (awp international) - Deutschlands führender Handelskonzern Metro hat im Geschäftsjahr 2010 deutlich mehr verdient. Der Überschuss stieg dank der Einsparungen aus dem Konzernumbau nach Anteilen Dritter von 383 Millionen auf 850 Millionen Euro, wie Metro am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) kletterte um 19,3 Prozent auf 2,415 Milliarden Euro.
Damit verdiente Metro nicht nur mehr als als noch vor dem Beginn der Wirtschaftskrise, sondern auch mehr, als die meisten Analysten erwartet hatten. Beim Nettoergebnis lag der Konzern leicht unter den Marktschätzungen. Die Aktionäre sollen für 2010 eine Dividende von 1,35 Euro je Stammaktie erhalten. Im Jahr zuvor hatte sie auf dem Niveau von 2008 bei 1,18 Euro verharrt.
Der Umsatz legte im vergangenen Jahr wie bereits berichtet um 2,6 Prozent auf 67,3 Milliarden Euro zu. Zur Metro-Gruppe gehören neben den Grosshandelsmärkten Cash & Carry, die Elektronikketten Media Markt und Saturn, die Lebensmittelkette Real und die Kaufhof-Warenhäuser.
2011 will Metro seinen Wachstumskurs fortsetzen. Im laufenden Jahr dürfte der Konzernumsatz um über 4 Prozent steigen, teilte der Konzern mit. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis werde um rund 10 Prozent zulegen. Voraussetzung sei eine gesamtwirtschaftliche Erholung sowie ein moderater Preisanstieg. Angesichts der Katastrophe in Japan, der politischen Lage in Nordafrika und im Nahen Osten sowie der angespannten Finanzlage in einigen europäischen Ländern, hätten sich die Risiken für eine Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfeldes erhöht, hiess es von der Metro. Es sei daher nicht ausgeschlossen, dass sich die Marktbedingungen verschlechtern und dadurch die angestrebte Ergebnisdynamik belastet werde. Das Umbauprogramm "Shape" soll sich weiterhin positiv auf den Gewinn auswirken.
/she/wiz

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