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Bern (awp/sda) - Die Migros Aare hat im vergangenen Jahr trotz Preissenkungen ihren Umsatz erneut gesteigert. Profitiert hat die Genossenschaft, die in den Kantonen Bern, Solothurn und Aargau präsent ist, vor allem von ihrer Expansion.
Preisbereinigt stammten nämlich 50 Mio. CHF des Umsatzes aus vergrösserten Verkaufsflächen, wie die Migros Aare am Freitag mitteilte. Die grösste aller zehn Migros-Genossenschaften in der Schweiz erzielte 2010 einen Umsatz von 3,377 Mrd CHF. Damit übertraf sie den Rekordwert des Vorjahres um 0,4%.
Die Migros Aare senkte im vergangenen Jahr ihre Preise um durchschnittlich 3%. Billiger wurden vor allem Früchte, Gemüse, Fleisch, Elektronikgeräte, Kinderbekleidung und Spielsachen. Das hatte unter anderem mit günstigeren Beschaffungskonditionen zu tun.
Zu kämpfen hatte die Genossenschaft Jahr aber mit einer wachsenden Konkurrenz, einer gedämpften Konsumentenstimmung und dem steigenden Einkaufstourismus jenseits der Landesgrenzen.
Weiter unterstreicht die Migros Aare, dass sie geschätzte 20 Mio CHF wegen der Umbauten in den Einkaufszentren Shoppyland, Tivoli Spreitenbach und Zentrum Oberland nicht habe realisieren können.
Eine grosse Nachfrage registrierte die Genossenschaft bei ihren Bio-Labels. So wuchsen die Umsätze mit Bio-Produkten um 12,5%.
Trotz Umbauten konnten die M-Restaurants und Take-Aways den Vorjahresumsatz fast halten. Beispielsweise war das Flaggschiff an der Berner Marktgasse wegen Umbaus einen Monat lang geschlossen.
Die acht grössten Einkaufscenter der Migros Aare steigerten ihren Umsatz um 7,7% auf 1,36 Mrd CHF. Im Rampenlicht stand 2010 das Shoppyland Schönbühl, das im April, nach über dreijährigem Umbau, seine Totaleröffnung feierte, wie die Genossenschaft weiter schreibt.
Weiterhin auf "Fünf-Jahres-Kurs" sei das Berner Einkaufszentrum Westside, das sein Potential nach zwei Jahren allerdings noch nicht ausgeschöpft habe. Mit 3,7 Millionen Besuchern steigerte es den Umsatz um 8,3% auf 195 Mio CHF.
Die Fachmärkte steigerten ihre Umsätze insgesamt um 0,7% auf 403 Mio CHF, wobei es hier klare Unterschiede gab. Besonders gut lief es für die SportXX-Geschäfte mit einem Plus von 6,1%. Dagegen musste Melectronics wegen der gesunkenen Preise einen Umsatzrückgang von 3,2% hinnehmen.
Die Klubschulen steigerten den Umsatz um 2,8% auf 36,2 Mio. CHF. An der Spitze stehen nach wie vor die Sprachkurse. Seit Jahren rückläufig sind die Informatikkurse. Die Migros Aare führt dies darauf zurück, dass junge Leute heute mit dem Computer aufwachsen und die ältere Generation immer weniger Nachholbedarf hat.
Vom Rekordumsatz profitierten die Angestellten mit einer Erfolgsprämie, schreibt die Genossenschaft weiter. Einen weiteren Umsatzschub erwarten die Migros-Verantwortlichen nun im Herbst, wenn die beiden Einkaufscenter in Thun ihre Tore öffnen.
Neben Umbauten bestehender Verkaufsstellen will die Migros Aare auch weiterhin gezielt sogenannte "weisse Flecken" in ihrem Wirtschaftsgebiet besetzen.
ps

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