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PARIS (awp international) - Micky Maus greift tief in die Tasche: EuroDisney bei Paris plant langfristig Investitionen in Höhe von acht Milliarden Euro. Die Lizenz zum Betrieb des Vergnügungsparks wurde am Dienstag um 13 Jahre bis 2030 verlängert, das Parkgelände von 1943 auf 2230 Hektar aufgestockt. Mittelfristig soll dort ein neuer Themenpark entstehen, der als Öko-Dorf entworfen wird und 1,8 Milliarden Euro kosten soll. Es wird gemeinsam mit dem Unternehmen Pierre & Vacances entwickelt.
Während EuroDisney selbst keine Angaben zur Eröffnung des geplanten Öko-Parks "Les Villages Nature de Val d'Europe" (Die Naturdörfer im Europatal) machte, gab das Partner-Unternehmen 2015 als Zieldatum an. Der Ort soll nach den Prinzipien nachhaltiger Entwicklung in Form von Pfahlbauten um einen künstlichen See und Lagunen entstehen und sieht auch Wohnungen vor. Zunächst sind 1700 Unterkünfte geplant, später soll die Zahl auf 7000 wachsen.
Das nötige Kapital soll vor allem von institutionellen und/oder privaten Anlegern kommen. Die Regionalbehörden hatten im Juli - gegen die Stimmen der Grünen - ihre prinzipielle Zustimmung gegeben. Die Ökologen befürchteten, dass das Projekt einer weiteren Urbanisierung den Weg bereitet.
Nach Disneyland Paris und dem der Kinowelt gewidmeten Walt Disney Studios ist das geplante Öko-Dorf der dritte Themenpark auf dem Gelände. Disneyland Paris gehört seit seiner Eröffnung 1992 zu Europas wichtigsten Tourismus-Attraktionen. EuroDisney zählte seitdem mehr als 215 Millionen Besucher.
Der US-Konzern Disney hält nur knapp 40 Prozent an der in Paris notierten Euro Disney SCA. Zur Gruppe gehören neben Disneyland Paris auch das Vergnügungszentrum Disney Village, Hotels, ein Golfplatz und Kongresszentren./rek/DP/tw

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