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(Ergänzt um Angaben zu den Divisionen und zum Aktienkurs sowie Analystenkommentar)
Biel (awp) - Mikron hat im ersten Halbjahr 2010 den Umsatz leicht, den Auftragseingang aber eklatant gesteigert. Verluste gab es zwar erneut, sie wurden im Vergleich zum Vorjahr aber deutlich reduziert. Dies lässt das Management zuversichtlicher in die Zukunft schauen. In Aussicht gestellt wird für das Gesamtjahr deshalb ein ausgeglichenes operatives Ergebnis.
Mikron hat in den ersten sechs Monaten 2010 einen Umsatz von 81,0 (VJ 76,6) Mio CHF erwirtschaftet, was einem Plus von 5,7% gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode entspricht. Der Auftragseingang erholte sich von sehr tiefem Niveau um 82,2% auf 110,2 (60,5) Mio CHF, wie der Maschinen- und Anlagenbauer am Donnerstag mitteilte. Der Auftragsbestand per Mitte Jahr lag bei 78,1 Mio CHF, nach 51,2 Mio Ende 2009.
Der EBIT verbesserte sich ebenfalls deutlich, blieb mit -0,9 Mio CHF aber noch knapp im roten Bereich. In der Vorjahresperiode ergab sich noch ein Minus von (leicht revidierten) 18,3 Mio CHF. Unter dem Strich verblieb ein Reinverlust von 2,5 Mio CHF (VJ -18,3 Mio).
Bei den Bestellungen seien die Erwartungen deutlich übertroffen worden, schreibt Mikron. Bis sich dies im Umsatz niederschlage, gebe es jedoch eine mehrmonatige Verzögerung. Die Verbesserung beim Ergebnis unterstreiche, dass die in den vergangenen schwierigen Monaten eingeleiteten Korrekturmassnahmen "wirkungsvoll" umgesetzt worden seien.
Die arg gebeutelte Division Machining hat die Division Automation sowohl beim Umsatz als auch beim Bestellungseingang an Grösse wieder überflügelt. Machining verzeichnete mehr als eine Verdoppelung des Auftragseingangs auf 58,0 Mio CHF sowie ein Umsatzplus von über 43% auf 47,0 Mio CHF. Der EBIT war mit +0,8 Mio CHF gar leicht positiv. Im Ausblick für die Division geht Mikron davon aus, dass das wirtschaftliche Umfeld voraussichtlich auch in den kommenden Monaten sehr anspruchsvoll bleiben werde. Der Auftragseingang dürfte im zweiten Semester deshalb etwas tiefer sein, beim Umsatz wird dagegen wegen der Bestellungen aus dem ersten Halbjahr mit einer weiteren Verbesserung gerechnet.
Der Bereich Automation verzeichnet knapp 47% mehr Bestellungen, welche sich somit auf 52,8 Mio CHF beliefen. Der Umsatz ging dagegen um über 21% auf 34,5 Mio CHF zurück. Der EBIT war mit -0,4 Mio CHF leicht negativ. Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2010 bleibe "vorsichtig", schreibt Mikron, die "rege Offerttätigkeit stimme in Bezug auf den Bestellungseingang grundsätzlich zuversichtlich".
Zum Gesamtunternehmen schreibt Mirkon, dass der "erfreuliche" Auftragseingang im ersten Semester zu einer weiteren Umsatzsteigerung im zweiten Halbjahr führen werde, was grundsätzlich optimistisch stimme. Zur Vorsicht mahnten dagegen der zum Schweizer Franken schwache Euro und die weiterhin unsichere konjunkturelle Entwicklung im Euro-Raum. Insgesamt werde sich im zweiten Semester aber auch der EBIT im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern.
Deshalb herrsche für 2010 Zuversicht, dass ein Resultat "im Rahmen eines ausgeglichenen EBIT" erreicht werde. Dank ausreichender Liquidität und sehr solider Bilanz zusammen mit den schlankeren Strukturen sei Mikron gut positioniert, um an einem Aufschwung nachhaltig zu partizipieren.
Für die Bank Vontobel sind die Zahlen Anzeichen einer Erholung nach einem "äusserst schwachen Vorjahr", wie es in einer Einschätzung der Bank heisst. In den kommenden Monaten sei mit weiteren deutlichen operativen Verbesserungen zu rechnen. Vontobel stuft den Titel mit "Hold" ein, will das Kursziel von 7,50 CHF aber überprüfen.
Bis um 12.20 Uhr ziehen Mikron um 2,4% auf 7,15 CHF an, gehandelt sind bis anhin mit 5'200 Aktien gut doppelt soviele wie im Durchschnitt der vergangenen Wochen. Der Gesamtmarkt (SPI) legt gleichzeitig 0,42% zu.
cf/uh

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