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Militärgesetz: Mehrheit für Bewaffnung

Eine Mehrheit sagt Ja zum Selbstschutz. Keystone

Die Hälfte der Stimmberechtigen ist für die Bewaffnung von Schweizer Soldaten im Ausland. 39 Prozent lehnen die Bewaffnung zum Selbstschutz ab. Dies ergab eine am Donnerstag (12.04.) veröffentlichte Umfrage des GfS-Forschungs-Instituts im Auftrag von Schweizer Fernsehen DRS.

Dieser Inhalt wurde am 13. April 2001 - 14:01 publiziert

Elf Prozent sind noch unentschlossen, ob sie am 10. Juni ein Ja oder ein Nein in die Urne legen werden. Die Bewaffnungsvorlage wird in der Deutschschweiz und der Romandie mehrheitlich angenommen. Das Tessin lehnt sie gemäss Umfrage ab.

Am meisten Zustimmung resultierte bei den Befragten, die sich der SP zurechnen. Die SVP-Anhängerschaft lehnte die Vorlage mehrheitlich ab. Die zweite Armeevorlage zur Ausbildungs-Zusammenarbeit mit dem Ausland wird dagegen von allen Stimmberechtigen mehrheitlich abgelehnt.

42 Prozent sprachen sich für ein Nein aus, 38 Prozent für ein Ja. Allerdings waren 20 Prozent noch unentschlossen. Die Ausbildungsvorlage wurde in allen Sprachregionen abgelehnt, am deutlichsten im Tessin. Befragt wurden 1'205 Stimmberechtigte zwischen dem 26. März und dem 6. April. Das GfS-Forschungsinstititut wird noch zwei weitere Umfragen durchführen.

swissinfo und Agenturen

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