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Mit dem Staat gesund werden

Im Gesundheitswesen wünschen sich die Schweizer Staat.

(Keystone Archive)

Die Schweizer Bevölkerung erwartet vor allem im Bereich des Gesundheits-Wesens staatliche Dienstleistungen. Dies zeigt eine Umfrage.

Über 700 Schweizerinnen und Schweizer wurden im Zuge der Umfrage des GfS-Forschungsinstituts zu den wichtigsten Bedürfnissen nach staatlichen Dienstleistungen und zur Entwicklung der Zufriedenheit mit der Arbeit der Verwaltung befragt.

Der am meisten genannte Bereich, in dem vom Staat Dienstleistungen erwartet werden, ist laut Angaben des GfS das Gesundheitswesen. Dahinter folgen das Sozialwesen, Schutz und Sicherheit, Bildungswesen, Altersvorsorge, öffentlicher Verkehr, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung, Steuerfragen und Arbeitslosigkeit.

Am wenigsten genannt wurden die Lebenskosten, Stromversorgung, sowie die Bereiche Freiheit und Umweltschutz.

Vor allem Frauen, Ältere und Romands

Das Thema Gesundheitswesen, das bei über 25% der Befragten im Vordergrund stand, wurde vor allem von Frauen, älteren Menschen, höher Gebildeten und Bewohnern aus der Westschweiz stärker gewichtet. Dabei sei es vor allem um das Anliegen gegangen, die Probleme in diesem Bereich in den Griff zu bekommen.

Um die eigentliche Erstellung von Dienstleistungen gehe es dagegen beim allgemeinen Sozialwesen, das von einem Viertel der Befragten im Vordergrund gestanden ist.

Zufrieden mit öffentlichen Verwaltungen

Die Umfrage zeigt im weiteren, dass die Bevölkerung mehrheitlich zufrieden mit den öffentlichen Verwaltungen ist. Am wenigsten zufrieden mit diesen Dienstleistungen sind die Befragten in der italienisch-sprachigen Schweiz.

Leicht abgenommen hat die Zufriedenheit bei den Versicherungen, die aber immer noch vor den Verwaltungen liegt. Bei den Banken erhöhte sich die Kundenzufriedenheit bei den Befragten hingegen deutlich. Sie liegt nun höher als bei den Versicherungen.

Nach 1999 scheinen die Anstrengungen vieler öffentlicher Verwaltungen um Kundennähe Erfolg gehabt haben, wie das GfS-Forschungsinstitut schreibt. Es bleibe aber abzuwarten, inwiefern sich diese Werte in den kommenden Jahr noch verbessern würden.

swissinfo und Agenturen


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