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Mit der Tour de Romandie beginnt die Zeit der grossen Rad- Rundfahrten

Mit der Tour de Romandie beginnt am Dienstag (02.05.) die Zeit der wichtigen Rundfahrten. Aussichtsreichster Schweizer an der wie üblich hervorragend besetzten Rundfahrt ist Laurent Dufaux, der Gewinner von 1998.

Dieser Inhalt wurde am 02. Mai 2000 - 08:22 publiziert

Der Waadtländer Dufaux (31) hat in den Frühjahrs-Classiques schon eine sehr gute Verfassung ausgewiesen und dürfte wiederum ein ernsthafter Anwärter auf den Gesamtsieg sein. "Im harten Finale von Gippingen habe ich am Sonntag (30.04.) gegen sehr gute Fahrer gezeigt, wozu ich derzeit fähig bin", sagt Dufaux vor seinem "Heimrennen".

Mindestens ein Etappenerfolg ist Markus Zberg zuzutrauen, der als Leader der Rabobank-Mannschaft nominiert ist. Dufaux wie Zberg wird aber harte Konkurrenz erwachsen; Rundfahrten-Spezialisten wie Etappenjäger von internationaler Klasse sind zahlreich vertreten.

Vorab zu nennen ist der Weltranglisten-Erste Laurent Jalabert (Fr), ein Spezialist für Rennen dieser Art, der im Vorjahr Markus' Bruder Beat Zberg auf den zweiten Gesamtrang verwiesen hat und die Reihe der prominenten Ersten fortsetzte. Ferner gehören Tour-de- Suisse-Sieger Francesco Casagrande (It) sowie die Giro-Gewinner Ivan Gotti (It) und Pawel Tonkow (Russ) zum engsten Favoritenkreis.

Noch weit zahlreicher sind jene Rennfahrer vertreten, die sich auf Einzelerfolge konzentrieren werden; einerseits die in den Classiques gestählten Profis wie Zberg, Romans Vainsteins (Lett), Axel Merckx (Be), Dimitri Konischew (Russ) und womöglich Niki Aebersold, anderseits Sprinter wie Mario Cipollini (It) und Jeroen Blijlevens (Ho) und Bergspezialisten wie Oscar Sevilla (Sp).

Für die Schweizer Mannschaften Post Swiss Team und Phonak gilt es, in den Anfangsphasen der Etappen positiv aufzufallen, denn in den langen Steigungen und den harten Entscheidungen dürften die Schweizer Nachwuchsfahrer an ihre Limiten stossen.

Wohl endgültig zum letzten Mal wird sich Pascal Richard (36), der Gesamtsieger der Jahre 1993 und 1994, an der Tour de Romandie beteiligen. Eigentlich wollte der Olympiasieger schon Ende der vergangenen Saison zurücktreten; nun aber hat er in der Zweit-Divisions-Mannschaft "Linda McCartney" doch noch ein Jahr angehängt. Auch Richards Ziel wird sein, nochmals einen Tagessieg zu erringen.

Die Schlüsseletappen finden am Freitagnachmittag (05.05.) mit dem 24 km langen Zeitfahren um Orbe und am Samstag mit den Pässen Col des Mosses und Col de la Croix und schliesslich der Bergankunft in Leysin (insgesamt 3300 Höhenmeter) statt. Ihren Auftakt nimmt die Tour de Romandie zum driten Mal im Tessin; diesmal mit dem Prolog in Locarno. Zwischen Locarno und Leysin stehen zwei mittelschwere Teilstücke auf dem Programm. Traditionsgemäss bildet am Sonntag (07.05.) der Spurt auf dem Quai du Mont Blanc in Genf den Abschluss.

Die Fahrt durch die Westschweiz ist eines von sieben Etappenrennen "hors catégorie". Bloss die grossen "Drei" Giro, Tour und Vuelta werfen mehr Weltranglisten-Punkte ab. Im Vergleich zum Vorjahr hat der Internationale Verband die Gesamtdotation der Punkte um rund 10 Prozent erhöht. Neu erhalten auch die ersten Sechs der Punkte- und Bergpreiswertung Zähler für die Weltrangliste.

swissinfo und Agenturen

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