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Mit Geduld erneut zum 3:1

Der Schweizer Michel Zeiter (r.) kämpft gegen den Norwegen Martin Sellgren. Keystone

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam hat auch das zweite Länderspiel gegen Norwegen 3:1 gewonnen. Vor 5'000 Zuschauern in Kreuzlingen dauerte es bis zur 47. Minute, ehe Marcel Jenni im Powerplay das vorentscheidende 2:1 gelang. Die weiteren Tore erzielten Michel Riesen (1:0) und Ivo Rüthemann (3:1).

Dieser Inhalt wurde am 20. April 2001 - 22:04 publiziert

Die Schweizer benötigten in der ausverkauften Bodensee-Arena erneut sehr viel Geduld, um die bescheidenen Norweger in die Schranken zu weisen. Es war über weite Strecken nicht besonders attraktiv, was die Gastgeber ihren Fans zeigten. Die stärkste Schweizer Formation besorgte aber eine Viertelstunde vor Schluss schliesslich die Vorentscheidung: Michel Riesen passte in Überzahl die Scheibe hinters Tor zu Gian-Marco Crameri (der sein 100. Länderspiel bestritt), der spielte weiter zu Jenni, dessen Schuss der starke norwegische Torhüter Josefsen nicht mehr parieren konnte.

Für Marcel Jenni, den schwedischen Playoff-Topskorer, war es bereits das 10. Game-winning-Goal in einem Länderspiel in den letzten fünf Jahren. Von den Fans gefeiert wurde am Ende jedoch Michel Riesen. Der Bieler zeigt derzeit seinen Schweizer Fans, dass er auch diese Saison wieder grosse Fortschritte gemacht hat. Riesen, Crameri und Jenni können an der in einer Woche beginnenden A-Weltmeisterschaft in Deutschland die Schweizer Paradeformation werden.

Bereit für das WM-Startspiel in Köln vom 28. April ist das Schweizer Team jedoch noch längst nicht in jeder Hinsicht. Ob Leistungen wie gegen Norwegen auch gegen Deutschland zum Sieg reichen werden, erscheint fraglich. Gewiss besassen die Schweizer viel mehr Torchancen als Norwegen, und auch das Schussverhältnis von 32:12 sah das Krueger-Team deutlich im Vorteil. Doch während der 37 Minuten, die das Spielunentschieden stand, kamen auch die Norweger zu Möglichkeiten.

Die beste hatten die «Wikinger» in der 9. Minute, als Riesen in der neutralen Zone den Stock verlor und plötzlich vier Norweger auf einen Schweizer Verteidiger zuziehen konnten. Insbesondere der Block mit Center Martin Plüss, der vor einer Woche beim 2:6 gegen Schweden eine Minus-4-Bilanz aufwies, eröffnet dem Gegner in regelmässigen Abständen Konterchancen. Auch in Kreuzlingen kassierte die Formation mit (dem nun aus dem WM-Kader ausgeschiedenen) Thierry Paterlini, Plüss und Conne das Gegentor. Immerhin blieb die Plus-/Minusbilanz dank des Treffers zum 3:1 diesmal aber ausgeglichen.

swissinfo und Agenturen

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