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Mit höheren Löhnen gegen die Finanzkrise

Nicht nur der Grossbank UBS soll geholfen werden. Nun brauche es Massnahmen für die Bevölkerung wie höhere Löhne, damit die Finanzkrise nicht voll auf die Wirtschaft durchschlage, fordert der Gewerkschaftsbund.

Dieser Inhalt wurde am 17. Oktober 2008 - 13:44 publiziert

Es gehe nun darum, die Kaufkraft im Inland zu stärken. Dazu seien höhere Reallöhne und weitere Massnahmen nötig, betonte der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) am Freitag.

Dazu gehören eine Aufstockung der Prämienverbilligungen bei der Krankenversicherung um kurzfristig 500 Mio. Franken, oder die Senkung der Hypothekarzinsen um ein Viertelprozentpunkt.

Würden diese und andere Massnahmen realisiert, stiege die Kaufkraft der Schweizer Bevölkerung um knapp 2 Mrd. Franken.

Bei den Löhnen fordert der SGB den Teuerungsausgleich sowie Reallohnerhöhungen von 1,5 bis 2,5%. "Diese Lohnerhöhung wäre mehr als verdient", sagte SGB-Chefökonom Daniel Lampart.

Die Kaufkraftentwicklung sei massgebend dafür, wie sich die Wirtschaftslage der Schweiz in nächster Zeit entwickle. "Nach dem gigantischen Programm für die UBS braucht es jetzt Massnahmen für die Bevölkerung", sagte SGB-Präsident Paul Rechsteiner.

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