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Mövenpick: schlechte Geschäfte in Asien

Mövenpick-Konzernchef Bruno Schöpfer. Keystone

Der Gastro- und Hotelkonzern Mövenpick kämpft bei seiner Expansion in Asien mit Problemen. In diesem Jahr komme es zu Verlusten von 15 Mio. Franken, sagte Konzernchef Bruno Schöpfer in einem Interview mit der "SonntagsZeitung".

Dieser Inhalt wurde am 10. Dezember 2000 - 10:35 publiziert

Während in Asien das Geschäft mit Hotels und Restaurants deutlich besser laufe als noch vor einem Jahr, liege der Food-Bereich (Mövenpick-Glace und Kaffee) klar unter Budget. Statt der anvisierten 45 Mio. Franken Umsatz würden beim von Schöpfer selbst geführten Bereich in Asien nur etwa 20 Mio. Franken erreicht.

Die japanischen UV-Lampen

Grund seien grosse Logistikprobleme bei den Verpackungen, sagte Schöpfer. Dies habe zu Qualitäts-Problemen geführt. "Die Japaner verwenden in ihren Läden teilweise UV-Lampen, welche unsere Verpackungen durchdringen und zu Geschmacksveränderungen führen", sagte Schöpfer. Die betroffenen Produkte seien sofort aus dem Handel zurückgezogen worden.

Mövenpick habe Anfangs-Schwierigkeiten bei der Markt-Erschliessung vor allem in Japan gehabt. Insgesamt zählt Mövenpick laut Schöpfer heute in Asien über 13'000 Verkaufspunkte, davon 9'500 in Japan. Im Geschäftsbereich Restaurants steige der Umsatz in Asien von 40 Mio. Franken im vergangenen Jahr auf etwa 55 Mio. Franken in diesem Jahr, sagte er weiter.

swissinfo und Agenturen

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